Iffa 2019: Alle Vorzeichen stehen auf Wachstum

Lebensmittelsicherheit und Digitalisierung im Fokus

Messegeschehen Iffa 2016

Mit hohen Erwartungen sieht die Fleischwirtschaft der Iffa-Messe in Frankfurt am Main entgegen. Vom 4. bis 9. Mai 2019 stellen über 1.000 Aussteller aus rund 50 Ländern ihre Neuheiten und Trends rund um das Lebensmittel Fleisch. Durch Einbeziehung der neuen Messehalle 12 findet die Fachausstellung ausschließlich im Westteil des Geländes statt und ist so wesentlich kompakter gestaltet. Die gesamte Prozesskette von Schlachten, Zerlegen, Verarbeiten über Inhaltsstoffe, Hilfsstoffe, Därme bis hin zu Schneiden, Wiegen, Messen und Verpacken, aber auch Handwerk und Verkaufen wird von Halle 8 bis 12 übersichtlich gezeigt.

Iris Jeglitza-Moshage von der Messe Frankfurt betont: „Wir freuen uns gemeinsam mit der Branche auf eine fantastische Iffa 2019. Alle Vorzeichen stehen auf Wachstum. Vor allem deutsche und europäische Aussteller, aber auch amerikanische Unternehmen, haben unsere neue Geländeaufteilung dazu genutzt, ihre Standflächen zu vergrößern. Damit schreibt die Iffa ihre Erfolgsgeschichte seit 70 Jahren fort.“ Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, ergänzt: „Die Iffa ist für die Maschinenhersteller die international wichtigste Plattform überhaupt. Ihre klare Ausrichtung ermöglicht Ausstellern und Besuchern aus aller Welt eine zielführende Vorbereitung, einen umfassenden Überblick und damit ein zukunftsorientiertes Messeerlebnis.“

Fokusthemen: Optimierte Produktion, Ressourceneffizienz, Lebensmittelsicherheit und digitale Lösungen

In einer optimierten Produktion liegen die Potenziale in der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung. Ziel ist es, Produktionssicherheit und Maschinennutzungsgrade zu erhöhen, energieeffizienter zu arbeiten oder flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Ressourceneffizienz ist aktuell eine der zentralen Herausforderungen. Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen und der Einsatz energieeffizienter Verfahren entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen dabei im Fokus. Das gilt insbesondere für die fleischverarbeitende Industrie. Intelligente Steuerungs- und Automatisierungstechnik, sparsame Antriebe, Kompressoren, Lüfter oder Pumpen zählen zu den klassischen Lösungen, um Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern. Die während der Messe gezeigten Best-Practice Beispiele bieten Fachbesuchern wertvolle Anregungen und Entscheidungshilfen.

Die Herstellung sicherer und hygienisch einwandfreier Produkte hat in der Fleischwirtschaft oberste Priorität. Mikrobiologische Verunreinigungen, Fremdkörper, mangelhafte Kennzeichnungen sowie Grenzwertüberschreitungen bezüglich unzulässiger Inhaltsstoffe sind die häufigsten Beanstandungen. Die Ursachen hierfür lassen sich überwiegend auf menschliches, seltener auf technisches Versagen zurückführen. Abhilfe schaffen eine Reihe von Maßnahmen, wie der Ersatz manueller Tätigkeiten durch automatisierte Prozesse, Hygienic Design von Geräten, Maschinen und Anlagen sowie der Einsatz von Inspektionssystemen zum Nachweis von Fremdkörpern.

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