Gea stellt auf der Iffa neue Cloud-basierte Plattform für digitale Serviceleistungen vor

Das offene Serviceportal soll ab Juli starten

Gea führt Cloud-basiertes, offenes Serviceportal ein

Auf der diesjährigen Iffa in Frankfurt stellt Gea erstmals eine neue Cloud-basierte Plattform für digitale Serviceleistungen vor. Das lieferantenunabhängige Portal bietet Kunden moderne Dienstlösungen wie Fernwartung, Datenanalyse und übergreifenden E-Commerce und ermöglicht die nahtlose Integration von allen Interaktionen mit Lieferanten in einer gemeinsamen Plattform. Für ein entsprechendes Pilotprojekt konnte Gea einen Großkunden gewinnen, der zunächst mit E-Commerce zur Bestellung von Ersatzteilen, kleineren Komponenten und technischem Service startete. Auch der Abruf von Dokumenten wie z.B. Zertifikate, Betriebsanleitungen und Schulungsunterlagen ist bereits möglich. Der Launch für das neue Kundenportal findet im Juli 2019 für die ersten deutschen Gea Kunden statt, bis Ende 2020 werden zusätzliche Dienstleistungen wie unter anderem Condition Monitoring, SPS-Anbindungen und Videounterstützung implementiert.

„Die Digitalisierung wird ein entscheidender Faktor sein, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Sie ermöglicht vielfältige und vor allem vernetzte Prozesse und ist damit nicht nur ein weiteres Schlagwort. Digitalisierung ist ein zentraler Innovationstreiber für Gea und unsere Kunden", erklärt Steffen Bersch, Mitglied des Vorstands bei Gea. „Mit dem neuen Kundenportal sind wir auf unserem Weg der Digitalisierung bei Gea einen großen Schritt vorangekommen", so Steffen Bersch.

Neues Dach für digitale Lösungen

„Die Digitalisierung hat eine kundenorientierte und eine unternehmensinterne Perspektive. Um unsere Servicequalität in beide Richtungen auszubauen, haben wir die Advance-Initiative für Gea Service gestartet, die als Dach für alle neuen digitalen Lösungen dient, die wir unseren Kunden anbieten", ergänzt Kerstin Altenseuer, Leiterin der Serviceentwicklung bei Gea. „Das digitale Kooperations-Projekt ermöglicht es uns, nicht nur ein neues Kundenportal zu schaffen, sondern vor allem die Kundenprozesse zu verstehen und die Zusammenarbeit mittels digitaler Infrastrukturen zu optimieren. Wir wollen die Digitalisierung nicht nur um ihretwillen betreiben - alle unsere Produkte sollen so konzipiert sein, dass sie den Kunden den bestmöglichen Service bieten", so Kerstin Altenseuer.

Den digitalen Kooperationskanal für das Servicegeschäft erarbeitete Gea mit MachIq, einem Start-up-Unternehmen, das 2016 die Mass Challenge Schweiz gewann; ein Programm, das Gea als Sponsor unterstützt. Die MachIq-Lösung ist lieferantenunabhängig und kann in die meisten ERP-Systeme integriert werden, so ermöglicht es eine lückenlose Digitalisierung vom Kunden bis zum Lieferanten. Das MachIq-Portal verfügt über zwei Funktionsmodule, eines für das Customer Machine Management (kurz: APM) und das andere für das Supplier Service Portfolio Management (kurz: DCX). Beide Lösungen laufen auf einer Cloud-basierten Plattform in gesicherten, privaten Bereichen. Diese IT-Konfiguration hat zwei wesentliche Vorteile: Einerseits kann sich der Kunde mit beliebig vielen Lieferanten im gleichen Portal verbinden, andererseits kann er entscheiden, welche Daten mit jedem einzelnen Lieferanten ausgetauscht werden sollen und welche OEM-Leistungen er in Anspruch nehmen möchte.

Große Nachfrage nach übergreifender Lösung

Verschiedene Gea Kunden bestätigten bereits die Nachfrage nach dieser offenen, gemeinsamen Plattform zur nahtlosen Integration aller Interaktionen mit Lieferanten. So hat beispielsweise eine der 10 größten Molkereien in Deutschland bereits die Lizenz für das MachIq-Portal in allen ihren Produktionsstätten erworben. Auch eine der größten Supermarktketten in Deutschland und Großkunden aus der Bier- und der Lebensmittelindustrie zeigen großes Interesse am Einsatz des Systems und klären derzeit technische Details mit Gea und MachIq. Besuchen Sie Gea auf der Iffa 2019 in Frankfurt am Main in Halle 8, Stand D06.