Profitables Wachstum: Gea steigert Betriebsergebnis und Gewinn im ersten Quartal 2024

Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

Gea CEO Stefan Klebert

Mit einem organischen Umsatzwachstum von knapp drei Prozent hat Gea seinen profitablen Wachstumskurs im ersten Quartal 2024 trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds fortgesetzt. „Wir freuen uns, mit einem sehr guten Ergebnis ins Jahr 2024 gestartet zu sein. Angesichts des aktuellen Marktumfelds ist das bemerkenswert“, sagt CEO Stefan Klebert. „Diese Entwicklung spiegelt die Stärke unseres Geschäftsmodells wider und mit dem Ausbau des Serviceanteils auf 38 Prozent haben wir sogar einen neuen Bestwert erreicht. Wir blicken insgesamt zuversichtlich auf die kommenden Monate und bestätigen unseren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.“

Erwartungsgemäß ging der Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2024 gegenüber dem Rekordwert des Vorjahresquartals von 1,58 Milliarden Euro um rund 14 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro zurück. Organisch betrug der Rückgang knapp zehn Prozent. Negative Effekte aus der Währungsumrechnung beliefen sich auf 62 Millionen Euro. Während die Gea-Division Food & Healthcare sowohl berichtet als auch organisch leicht zulegen konnte, ging der Auftragseingang in den anderen Divisionen zurück. Bei den Kundenindustrien verzeichneten Food und Pharma Zuwächse, während die übrigen Kundenindustrien Rückgänge hinnehmen mussten.

Ebit und Konzernergebnis steigen um acht bzw. elf Prozent

Der Umsatz reduzierte sich leicht um über zwei Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte stieg der Umsatz um rund drei Prozent. Die negativen Effekte aus der Währungsumrechnung beliefen sich auf 64 Millionen Euro. Die Divisionen Separation & Flow Technologies, Farm Technologies sowie Heating & Refrigeration Technologies trugen mit zum Teil deutlichen Steigerungen zum organischen Wachstum bei. Der Anteil des überdurchschnittlich profitablen Servicegeschäfts konnte um rund eineinhalb Prozent auf 38 Prozent ausgebaut werden. Das Ebitda vor Restrukturierungsaufwendungen wurde weiter gesteigert und erreichte mit rund 180,5 Millionen Euro ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Ebit erhöhte sich um acht Prozent auf 121,8 Millionen Euro. Das Konzernergebnis legte in den ersten drei Monaten 2024 um elf Prozent auf 90,6 Millionen Euro zu. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet Gea weiterhin mit einem organischen Umsatzwachstum von zwei bis vier Prozent.

Gea Aktionäre stimmten mit 98,4 Prozent dem Klimaplan 2040 zu

In einer wegweisenden Abstimmung haben die Aktionäre des Unternehmens auf der Hauptversammlung am 30. April 2024 dem vorgelegten Klimaplan 2040 mit einer überwältigenden Mehrheit von 98,44 Prozent zugestimmt. Mit diesem konsultativen Beschluss ist Gea das erste Unternehmen der Dax-Indexfamilie, das die Zustimmung seiner Anteilseigner für den Weg zur Netto-Null-Transformation erhalten hat. „Ich freue mich sehr, dass unsere Aktionärinnen und Aktionäre sehr bewusst mit uns den Weg in eine gemeinsame nachhaltige Zukunft gehen. Beim Klimaschutz müssen wir alle an einem Strang ziehen, um die dringend notwendigen Fortschritte für unseren Planeten zu erzielen. Dies ist nicht nur entscheidend für Geas langfristigen Geschäftserfolg, sondern auch existenziell für künftige Generationen. Deshalb sind uns Transparenz und ein offener Dialog mit unseren Anteilseignern so wichtig“, betont CEO Stefan Klebert.
 

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