Krones bleibt trotz guter Zahlen vorsichtig optimistisch

Auftragseingang verbessert sich um knapp 6 Prozent

Geschäftszahlen

Krones, Weltmarktführer in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik, konnte im ersten Halbjahr 2014 alle wesentlichen Finanzkennzahlen gegenüber dem Vorjahr verbessern. Mit 732,5 Millionen Euro setzte Krones von April bis Juni 2014 um 5,5 Prozent mehr um als im Vorjahr.

Im ersten Quartal betrug das Umsatzplus 2,9 Prozent. Insgesamt legte der Umsatz im ersten Halbjahr 2014 um 4,2 Prozent von 1.377,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 1.435,5 Millionen Euro zu. Einen wesentlichen Wachstumsbeitrag lieferten die Emerging Markets.

Die Nachfrage nach dem Produkt- und Dienstleistungsangebot von Krones bewegte sich von Januar bis Juni 2014 auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Auftragseingang um 5,7 Prozent auf 1.461,9 Millionen Euro. Aufgrund der guten Nachfrage erhöhte sich der Auftragsbestand des Unternehmens trotz des Umsatzwachstums. Ende Juni 2014 hatte Krones Orders im Wert von 1.018,8  Millionen Euro in den Büchern.

EBT-Marge steigt von 5,8 Prozent auf 6,2 Prozent
Obwohl sich Krones im ersten Halbjahr 2014 auf wettbewerbsintensiven Märkten bewegte und von den Preisen keine positiven Effekte ausgingen, konnte das Unternehmen die Ertragskraft wie geplant stärken. Ausschlaggebend hierfür waren die Erfolge des Strategieprogramms „Value“. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte um 12,2 Prozent von 79,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 89,4 Millionen Euro. Damit verbesserte sich die EBT­Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, im ersten Halbjahr 2014 von 5,8 Prozent im Vorjahr auf 6,2 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern stieg ebenfalls um 12,2 Prozent auf 62,4 Millionen Euro. Von 1,81 Euro im Vorjahr auf 1,98 Euro legte das Ergebnis je Aktie im Berichtszeitraum zu.

Den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, verbesserte Krones im ersten Halbjahr 2014 auf 15,9 Prozent. Im Juni 2014 schüttete Krones eine außerordentlich hohe Dividende aus. Dennoch verfügt das Unternehmen weiterhin über hohe liquide Mittel sowie eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur.

Ende Juni hatte Krones keine Bankverbindlichkeiten und eine Nettoliquidität (liquide Mittel abzüglich Bankschulden) von 157,2 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag Ende des ersten Halbjahres bei 42,4 Prozent.

Krones ist vorsichtig optimistisch, die Ziele für 2014 zu erreichen
Insgesamt prognostiziert Krones auf Basis der Entwicklung der für das Unternehmen relevanten Märkte und den weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2014 ein Umsatzwachstum von 4 Prozent. Vom Preisniveau erwartet Krones keine Unterstützung. Die Ertragskraft soll erneut steigen. So erwartet Krones, dass 2014 die EBT-Marge um 6,2 Prozent liegen wird. Bei der dritten Zielgröße, dem ROCE, will Krones im laufenden Jahr mehr als 16 Prozent erreichen. Mittel- bis langfristig strebt das Unternehmen einen Wert von 20 Prozent an.
 

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