Als weltweit größte Fachmesse für Verpackungslösungen steht die Interpack 2026 für Sichtbarkeit, internationalen Austausch und technologische Vielfalt. Für Gerhard Schubert markiert die Messe einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des eigenen Portfolios. Das Crailsheimer Unternehmen stellt eine überarbeitete Produktstrategie, ein neu konzipiertes Standlayout sowie neuartige Exponate vor, darunter die Premiere einer neuen Generation der „TLM“-Technologie.
Überarbeitetes Portfolio für Verpackungslösungen
Mit der Neuausrichtung bündelt Schubert seine Kerntechnologien „TLM“, „lightline“ und „tog“ in einem konsistenten Portfolio. Gezeigt werden modulare Verpackungslösungen für unterschiedliche Leistungsanforderungen. Diese reichen von vorkonfigurierten Anlagen über vollintegrierte Linien auf Basis der „TLM“-Baugruppen bis hin zu standardisierten Produktionszellen. Am Messestand erhalten Besucher Einblicke in alle drei Technologiebereiche. Ergänzend stehen Experten aus Service, Packaging Competence Center (PCC), Schubert Turnkey, Consulting und Schubert-Pharma für vertiefende Gespräche zur Verfügung. „Schubert löst komplexe genauso wie einfache Verpackungsaufgaben, mit Lösungen, deren Vorteile die Messebesucher in Düsseldorf praxisnah erleben werden“, erklärt Marcel Kiessling, Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Gerhard Schubert.
Neue „TLM“-Generation mit höherer Leistungsdichte
Ein Schwerpunkt auf der Interpack ist die Weiterentwicklung der „TLM“-Technologie. Am 07. Mai um 11.15 Uhr demonstriert Schubert anhand eines Flowpackers eine neue Generation der „TLM“-Maschinen. Die überarbeitete Maschinen- und Steuerungsstruktur ermöglicht eine höhere Leistungsdichte bei reduziertem Platzbedarf. Ein steiferes Gestell sowie neu entwickelte Pick-and-Place-Werkzeuge steigern die Performance. Gleichzeitig lassen sich im gleichen Bauraum zusätzliche Aggregate und Fördertechnik integrieren, bei verbesserter Zugänglichkeit. Auch die Kommunikationstechnologie wurde angepasst: Statt Sercos-III kommt nun der Robotik-Standard Ethercat zum Einsatz. Ergänzt wird das Konzept durch ein modulares Scanner-System, das die Flexibilität der Linie erhöht.
Pharma-Verpackungslösungen in Hygienic Design
Im Bereich Schubert-Pharma steht ebenfalls die „TLM“-Technologie im Mittelpunkt. Ein Kartonierer in konsequentem Hygienic Design erfüllt die Anforderungen sensibler pharmazeutischer Anwendungen. Die Anlage verpackt Vials in Schachteln inklusive Gefache und Beipackzettel. Die Tischbauweise verhindert Produktverluste innerhalb der Maschine und trägt zu einem stabilen Verpackungsprozess bei. Dies ist ein entscheidender Faktor für Prozesssicherheit in regulierten Umgebungen.
Standardisierte Verpackungslösungen für wirtschaftlichen Einstieg
Mit der Produktreihe „lightline“ adressiert Schubert weniger komplexe, standardisierbare Verpackungsaufgaben. Auf der Interpack sind zwei Varianten vertreten: ein Kartonierer für Riegel sowie ein neuer „lightline“-Casepacker für Schachteln in Wrap-around-Kartons. Die Reihe umfasst darüber hinaus Pick-and-Place-Maschinen und Flowpacker. Ziel ist ein wirtschaftlicher Einstieg bei gleichzeitig schneller Produktivität.
Kompakte, integrierbare Produktionszellen
Die Produktlinie „tog“ steht für vollständig standardisierte Produktionszellen, die einzelne Funktionen im Verpackungsprozess übernehmen und flexibel in bestehende Linien auch anderer Hersteller integriert werden können. Auf der Interpack zeigt Schubert den KI-gestützten Roboter „tog.519“ gemeinsam mit dem Aufrichter „tog.101“ in einem separaten Bereich für kompakte Standalone-Lösungen. Zwei „tog.519“-Systeme demonstrieren im Live-Betrieb die Vereinzelung und präzise Platzierung von Produkten wie Beuteln oder Flaschen. Der „tog.101“ richtet parallel Kartons und Schachteln auf und erreicht bis zu 60 Kartontrays pro Minute. Die standardisierten Module ermöglichen hohe Effizienz bei geringem Platzbedarf. Sie finden Gerhard Schubert auf der Interpack 2026 in Düsseldorf in Halle 14 am Stand D01.