Trends bei PET-Herstellung und Flaschendesign

drinktec 2013 mit Branchenforum für die PET-Technologie

PET in der Getränkeindustrie

Weltweit ist PET die bevorzugte Verpackungsform der Getränkeindustrie, Tendenz steigend. PET-Behälter unterliegen im Vergleich zu anderen Getränkebehältnissen besonders dynamischen Innovationsprozessen.

Alle Marktbeteiligten versuchen ihren ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Das funktioniert unter anderem über die Gewichtsreduzierung der Flaschen. Geringes Gewicht und Bruchsicherheit sind die Topargumente.

Alle Trends der PET-Herstellung und des Flaschendesigns zeigt die PETpoint, das PET-Segment der drinktec 2013 vom 16. bis 20. September 2013 auf dem Gelände der Messe München.

Die riesige Menge an PET-Flaschen, die alljährlich produziert wird (2010 weltweit etwa 500 Milliarden), verdeutlicht die Wichtigkeit einer Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz bei der Herstellung der Flaschen. Wesentlicher Faktor ist das Gewicht der PET-Flaschen, bis zu 70 Prozent der Kosten pro Flasche liegen im Materialeinsatz.

Preform-Herstellung und Flaschenproduktion verbrauchen jeweils etwa nur 15 Prozent. Ein Gramm weniger Material pro PET-Flasche führt bei etwa 100 Millionen Flaschen Produktionsleistung jährlich zu einer PET-Materialeinsparung von rund 100 Tonnen. Auch im Aufheizprozess der Preforms sowie im Drucklufteinsatz liegen noch ungenutzte Potentiale zur Energieeinsparung, neue Streckblasmaschinen-Generationen zeigen eindrucksvolle Werte bei der Reduzierung der Energieverbräuche. Die drinktec 2013 präsentiert die aktuellen Ergebnisse der Entwicklungsarbeit der Hersteller, deren Schwerpunkte auf der Optimierung von Festigkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Hitzebeständigkeit und Reinheit liegen.

PETpoint: das Branchenforum für die PET-Technologie
„Als einer der führender Anbieter von Produktionssystemen zur Herstellung von PET-Preforms und Verschlusskappen ist die drinktec für Netstal und KraussMaffei die wichtigste Messe im Hinblick auf unsere Kunden in der Getränkeindustrie“, erklärt Markus DalPian, Leiter der Business Units PET, CAP und PAC der Netstal-Maschinen AG, Schweiz. Verständlich, denn die PETpoint, der PETAusstellungsbereich der drinktec (konzentriert in Halle B3), ist das Branchenforum für die PET-Technologie schlechthin. Hier dreht sich alles um PET: Getränkeabfüller, Preformhersteller, Blasmaschinenproduzenten, Converter sowie Behälter-Designer finden Technologien von heute und morgen, Marketingfachleute den kreativen Input.

Multilayer – Die Beschichtung macht den Unterschied
Man darf auf die Neuheiten der Hersteller auf der drinktec 2013 gespannt sein. Beschichtungen beispielsweise ermöglichen den Ausschluss jedweder Geschmacksbeeinträchtigung und gewährleisten lange Haltbarkeiten. Die Optimierung der Barriereeigenschaften ist eine der größten Herausforderungen, um neue Märkte zu erschließen. Heute haben sich PET-Flaschen verschiedenster Ausführungen als Multilayer oder mit und ohne Blend als geeignete Verpackung für unterschiedlichste Getränkesorten etabliert. Untersuchungen bestätigen den hervorragenden Schutz der Produkte vor Sauerstoffaufnahme und Lichttransmission, auch bei besonders sensiblen Fruchtsäften.

Funktionale Fliegengewichte
Haupttrend bei der PET-Entwicklung ist weiterhin die Gewichtsreduzierung. Dies ist nicht neu, hat aber nach wie vor großes Potential. Damit sind für die Hersteller vor allem kostenseitige Einsparungen verbunden. Und das alles unter Erreichung der gewünschten Eigenschaften wie Gasdichtigkeit, Formbeständigkeit und Sicherheit. Bei sensiblen Getränken ist neben der kostenintensiveren aseptischen Abfüllung die Heißabfüllung in Flaschen ohne Panel-Design mittels Stickstoffeinsatz eine interessante Möglichkeit. Diese Alternative zur konventionellen Heißabfüllung erlaubt die Verwendung immer leichterer PET-Flaschen.

Zukunftsalternative PEN?
PEN gilt als ausgereiftere Variante von PET. Es ist hitzebeständiger, UV-abweisender, besitzt bessere Sperreigenschaften, ist für die Heißabfüllung geeignet und die Dauerbiegefestigkeit ist geringer. Doch noch sind die Rohstoffpreise deutlich höher und damit ein bislang wesentliches Hemmnis. Massenproduktion und weitere technische Fortschritte könnten den Einzug in die Getränkeindustrie ermöglichen. Auf der drinktec 2013 kommen die aktuellen Entwicklungen zur Sprache.

Nahezu unbegrenzte Designmöglichkeiten
In durchschnittlich weniger als zwei Sekunden entscheidet der Verbraucher am Regal über Kauf oder Nicht-Kauf. Das Flaschendesign muss die Aufmerksamkeit des Käufers entsprechend wecken und ihn in kürzester Zeit überzeugen. Im Supermarkt ist PET mehr als angekommen, doch im Premium- und Gastronomiebereich spielt PET noch eine eher untergeordnete Rolle.

Insbesondere im Flaschendesign liegt hier großes Potential, um haptisch und optisch hochwertige Ergebnisse zu entwickeln und den Individualisierungstrend zu unterstützen. Denn die Verpackung ist heute auch ein Imageträger. Doch auch die schönste Flasche muss noch den technischen Anforderungen im Produktionsprozess gewachsen sein. Der innovative Werkstoff PET eignet sich hervorragend als Spielwiese für Design und Herstellung. Die drinktec 2013 bietet mit der PETpoint Marketingexperten und Designern eine optimale Ideendrehscheibe und das maßgebliche Forum in Sachen PET.

Online-Special zur drinktec 2013
Zur Vorberichterstattung der drinktec 2013 startet ab dem 1. August ein "drinktec Special" auf LMV-online.de. Wir informieren Sie damit bereits vor der Messe über aktuelle Produkthighlights und -neuvorstellungen. Darüber hinaus versorgen wir Sie mit weiteren Informationen in unseren Messe-Newslettern. Melden Sie sich am besten heute noch für den Newsletter an und klicken Sie hier.

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