Elektromotoren sparen CO2 und drei Millionen kWh

Kostenersparnis von mehr als 200 Euro pro Aggregat

SuPremE-Motor von KSB

Anlässlich der DENEFF-Auszeichnung des von KSB entwickelten Synchron-Reluktanzmotors „SuPremE“ unterstreicht der Pumpen- und Armaturenhersteller noch einmal das große Einsparpotential, das IE4-Motoren gegenüber den heute am meisten verwendeten IE2-Asynchron-Motoren auszeichnet.

Der für Hocheffizienz-Antriebe bei KSB zuständige Daniel Gontermann hat zur Verdeutlichung ein Rechenbeispiel erstellt:

Ein 7,5-kW-SuPremE-Motor hat bei voller Drehzahl und voller Belastung im Vergleich zum entsprechenden IE2-Motor bereits einen um bis zu vier Prozent höheren Wirkungsgrad.

Bei einem Viertel der Drehzahl und infolgedessen einem auf 25 Prozent reduzierten Förderstrom kann der Vorteil bereits bis zu 24 Prozent betragen. (siehe Tabelle)

Förderstrom 100 % 75 % 50 % 25 %
Wirkungsgrad IE2-Motor (**) 88,1 % 85,2 % 77,5 % 39,2 %
Wirkungsgrad "SuPremE" (*) 92,1 % 91,2 % 87,8 % 63,2 %
Zeitanteil 6 % 15 % 35 % 44 %

So ergibt sich zum Beispiel für den Betreiber einer Umwälzpumpe an nur einem Motor dieser Nennleistung eine jährliche Einsparung von 1.380 kWh. Das Aggregat verursacht damit pro Jahr 815 kg weniger CO2-Emmission im Vergleich zu einer geregelten Pumpe mit IE2-Asynchronmotor. Die Berechnung der Betriebszeitanteile erfolgte gemäß dem für diese Anwendung typischen Lastprofil „Blauer Engel“. Bei einem Energiepreis von 15 Cent/kWh ergibt sich Jahr für Jahr eine Kosteneinsparung von 207 Euro pro Motor.

Die Einsparung, die sich durch den drehzahlgeregelten Betrieb gegenüber ungeregelten Pumpen zusätzlich ergibt, ist hier nicht berücksichtigt. Der 7,5-kW-Motor bietet sich als Beispiel an, da er nah an den Mittelwerten der gesamten Baureihe liegt und derzeit mit 19 Prozent Stückzahlanteil auch der am häufigsten verkaufte Motor ist. Führt man diese Rechnung für alle bisher von KSB produzierten IE-4-Motoren durch, ergibt sich eine Einsparung von etwa drei Millionen kWh. Das entspricht einer CO2-Reduzierung von 1.600 Tonnen.