Bayerische Milchindustrie eG erweitert Käse-Fertigungsanlage mit neuer Salzbadanlage

Montagearbeiten starten im Januar 2018

Salzbadanlage installiert in der Molkerei Ammerland

Gea wurde mit der Lieferung eines neuen Salzbades und der Erweiterung der bestehenden Pasta-Filata-Käse-Fertigungsanlage bei der Bayrischen Milchindustrie eG (BMI) in Jessen, Deutschland, beauftragt. Das Projekt ist insofern beispielhaft, als hier das aus der Übernahme von de Klokslag und CMT in den Jahren 2014 und 2015 resultierende Know-how in der Käseherstellung gemeinsam mit der Erfahrung in den Bereichen Fließ- und Weiterverarbeitung zu einem individuellen Gesamtangebot zusammengeführt wird.

Die vor über 60 Jahren gegründete BMI vereint unabhängige Molkereien und Genossenschaften, die Milch liefern, um eine Vielzahl von frischen Milchprodukten zu produzieren, darunter mehr als 60 Millionen Tonnen Käse pro Jahr. Die Gea Anlage wird die Produktionskapazität von BMI für die weltweite Belieferung der Industrie mit Pizza-Käse in 15 Kilogramm Euroblocks um rund 2,5 Tonnen pro Stunde erhöhen.

Der Vertrag mit Gea sieht die Erweiterung einer der drei Käse-Fertigungsanlagen von BMI vor. Zum Lieferumfang gehören: die Überarbeitung der bestehenden Salzanlage, des Kochers und der Filiermaschine, zwei Gea CMT DMC-Module und eine Gea de Klokslag Salzbadanlage. Die einzelnen Komponenten werden unter Verwendung von Rohrleitungs-, Engineering- und Steuerungssystemen von Gea zu einer kontinuierlichen Fertigungsanlage zusammengefasst. Im Januar 2018 beginnen die Montagearbeiten vor Ort. Die Inbetriebnahme ist für März 2018 vorgesehen.

BMI nutzt bereits erfolgreich Anlagen von Gea und arbeitet derzeit mit dem Unternehmen an einem weiteren Projekt zur Herstellung von Cheddar-Käse. „Die Vertrautheit und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Gea hat zweifellos dazu beigetragen, dass BMI sich für die Technologie und das Know-how von Gea entschieden hat“, so Carsten Müller-Stein, Projektleiter bei Gea . Doch die Fähigkeit, die verschiedenen Elemente des Projekts aus einer Hand mit den erforderlichen Ingenieurleistungen und dem Projektmanagement bis hin zur Inbetriebnahme zu verbinden, ist laut Carsten Müller-Stein der wesentliche Vorteil der Lösungen für die Milchwirtschaft.

„Damit haben wir nun die Möglichkeit, zusammen mit allen Käsespezialisten bei Gea an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten", erklärt Carsten Müller-Stein. „Da wir uns und die relevanten Technologien so gut kennen und wissen, wie sie zu einem nahtlosen System zusammengesetzt werden können, sind wir in der Lage, unseren Kunden das gewünschte Ergebnis zu garantieren. Wir übernehmen hier die Gesamtverantwortung für das Projekt und sind letztendlich für die Lieferung verantwortlich. Der Kunde wendet sich bei allen Fragestellungen an uns als alleinigen Ansprechpartner."

Die Erfahrung und der Lieferumfang im Bereich der Käseherstellung sorgen für die Mechanisierung der Produktionsprozesse für frischen Mozzarella, Pizza, Provolone, Scamorza, Kaschkawal und ein breites Sortiment an Hart- und Schnittkäse. Zusammen mit der umfangreichen technischen Erfahrung und den Forschungskapazitäten bietet dies ein Angebot für die Käsehersteller weltweit.
 

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