Lohnhersteller Sternmaid baut Werk in Wittenburg aus

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus würdigt Engagement

Grundsteinlegung bei Sternmaid

Am 6. September legte Sternmaid den Grundstein für eine neue Produktionsstätte. Der Lohnhersteller für pulvrige Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel baut in direkter Nachbarschaft zur bisherigen Produktionsanlage in Wittenburg seine Kapazitäten deutlich aus. In den vergangenen 18 Jahren hat Sternmaid bereits insgesamt 50 Millionen Euro in den Standort investiert. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, würdigte das unternehmerische Engagement der Stern-Wywiol-Gruppe an diesem Standort.

„Sternmaid ist ein Unternehmen, das nicht nur seiner Verantwortung gerecht wird, sondern auch in die Zukunft blickt. Dafür kann man nur Danke sagen.“ Mit diesen Worten und mit der überzeugten Aussage: „Sie sind ein tolles Unternehmen“ unterstrich Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Bedeutung für das Bundesland, die er mehrfach in seiner Ansprache hervorgehoben hatte. Auch Landrat Rolf Christiansen war bei der Feier anwesend und würdigte die Erfolgsgeschichte des Lohnherstellers.

Torsten Wywiol, CEO und Sprecher der Geschäftsführung sowie Betriebsleiter Mark Riemer hatten mehr als 300 Mitarbeiter und Gäste zur feierlichen Grundsteinlegung eingeladen. Torsten Wywiol erläuterte in seiner Begrüßungsrede nochmals die Gründe für den Neubau mit einem Investitionsvolumen von 15 Millionen Euro in 2016/2017: Die Fläche des bestehenden Werks ist komplett ausgeschöpft, und die Nachfrage nach Pulvermischungen steigt stetig.  „Never make small plants“ – mit diesem Leitsatz sei Volkmar Wywiol damals mit dem Neubau des Werkes in Wittenburg einen gewaltigen Schritt gegangen. Beschäftigt waren dort 1998 zunächst sieben Mitarbeiter – heute sind es über 250. Weitere 50 Arbeitsplätze sollen mit der neuen Produktionsstätte geschaffen werden.

Information zum Neubau
Gegenüber von Werk 1 entsteht im ersten Bauabschnitt ein 5.000 qm großer Produktions- und Lagerkomplex. Mit etwa 40.000 qm verfügt die Grundstücksfläche über weitere Reserven für die folgenden Bauabschnitte. In Zukunft sollen alle Endverbraucherprodukte im Portfolio des Unternehmens im Werk 2 hergestellt werden. Nach derzeitigem Planungsstand ist von knapp einem Jahr Bauzeit auszugehen. Die bebaute Grundfläche des neuen Werks setzt sich aus etwa 2.500 qm Lager, 2.000 qm Produktion sowie 500 qm Technik zusammen – wobei die Produktionshalle zweigeschossig ausgelegt ist und bereits weitere Ausbaureserven beinhaltet.

Beide Betriebe sollen möglichst autark arbeiten können. Werk 1 fokussiert sich zukünftig auf alle Produkte, die an die weiterverarbeitende Industrie gehen, während in Werk 2 alle Konsumentenprodukte hergestellt werden sollen. Daher werden die derzeit genutzten Kleinverpackungsanlagen 2017 in das neue Werk umziehen. Die frei werdenden Flächen werden in Misch- und Abfüllbereiche für den industriellen Bedarf umgewandelt. Angesichts des steigenden Umschlags auf dem Werksgelände entlastet die räumliche Produktionstrennung auch die logistische Situation.

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