„Maintenance in Place“ ohne Ausbau aus der Rohrleitung
Exzenterschneckenpumpen mit teilbarem Gehäuse verkürzen Wartungszeiten
Mittwoch, 18. Februar 2026
| Redaktion
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Die neuen Exzenterschneckenpumpen sind modellabhängig um bis zu 25 Prozent kürzer und adressieren gezielt die Nachfrage vieler Anwender nach kompakten und leicht zu wartenden Pumpe
Die neuen Exzenterschneckenpumpen sind modellabhängig um bis zu 25 Prozent kürzer und adressieren gezielt die Nachfrage vieler Anwender nach kompakten und leicht zu wartenden Pumpe, Bild: Axflow

Axflow erweitert sein Portfolio um die neu entwickelten Exzenterschneckenpumpen der Scion-Baureihe von Nov. Die Pumpen sind modellabhängig bis zu 25 Prozent kürzer als vergleichbare Aggregate, decken jedoch das volle Volumen- und Druckspektrum klassischer Exzenterschneckenpumpen ab. Ein modulares Wartungskonzept ermöglicht zudem „Maintenance in Place“, ohne Ausbau aus der Rohrleitung.

Kompakte Exzenterschneckenpumpen bei voller Leistungsfähigkeit

Mit der Scion-Serie reagiert Nov auf den steigenden Bedarf nach platzsparenden und wartungsfreundlichen Lösungen. Gemessen von Saug- bis Druckanschluss sind die Pumpen deutlich verkürzt, was die Integration in bestehende Anlagen mit begrenztem Bauraum erleichtert. Trotz der kompakten Bauform bleibt das Leistungsprofil vollständig erhalten: Fördermengen bis 410 Kubikmeter pro Stunde und Differenzdrücke bis zwölf Bar sind möglich. Zum Marktstart sind zehn Modelle bis sechs Bar exklusiv über Axflow verfügbar.

Modulares Wartungskonzept reduziert Stillstandzeiten

Ein wesentliches Merkmal der neuen Generation ist das teilbare Gehäusekonzept. Anders als bei vielen herkömmlichen Exzenterschneckenpumpen lässt sich das Statorgehäuse öffnen, sodass der Elastomer-Kern separat ausgetauscht werden kann. Das metallische Gehäuse bleibt erhalten, was Ersatzteilkosten senkt. Rotor, Stator, Welle, Kupplungsstange und Dichtung lassen sich nach dem Lösen weniger Schrauben entnehmen, während die Pumpe weiterhin an die Rohrleitungen angeschlossen bleibt. Dieses Prinzip der „Maintenance in Place“ verkürzt Wartungszeiten erheblich.

Neue Rotor-/Stator-Geometrie für anspruchsvolle Medien

Die Scion-Baureihe ist für komplexe Förderaufgaben ausgelegt, etwa für korrosive oder feststoffbeladene Medien wie Abrasionsschlamm, industrielles Abwasser, Flockungsmittel, Keramikschlicker sowie Papier- und Zellstoffsuspensionen. Grundlage ist eine 2:3-gängige Rotor-/Stator-Geometrie mit großer Gangtiefe. Sie ermöglicht ein hohes Verdrängervolumen bei moderaten Drehzahlen und reduziert damit Verschleiß. Für unterschiedliche Medien stehen Statoren aus NBR, EPDM, NBR-FDA, FKM oder PU zur Verfügung. Die Gehäuse werden wahlweise aus schutzlackiertem Grauguss oder Edelstahl gefertigt. Ein Hohlrotor aus Edelstahl oder hartverchromtem Stahl reduziert Gewicht und Vibration.

Schrittweise Markteinführung der Exzenterschneckenpumpen 

Ab Februar 2026 sind die ersten Modelle in Deutschland erhältlich. Weitere Baugrößen sowie zweistufige Varianten mit bis zu zwölf Bar folgen im Jahresverlauf. Die neue Scion-Serie ersetzt die bisherigen Baureihen „Mono EZStrip“ und „Mono 2000“. Perspektivisch werden auch „Mono Compact C“ und „Mono Epsilon“ in das neue Design überführt. Ersatzteile für bestehende Mono-Pumpen bleiben weiterhin über Axflow verfügbar. Ein Austausch gegen die neuen Scion-Modelle ist unkompliziert möglich.

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