Gea erwirbt slowenischen Spezialisten für Abfüllanlagen Vipoll

Marktposition als Komplettanbieter für die Getränkeindustrie wird gestärkt

Vipoll All in One Abfüllanlage für Glasflaschen, Getränkedosen sowie PET-Flaschen

Der Gea hat den slowenischen Hersteller von Abfüllanlagen Vipoll gekauft. Das familiengeführte Unternehmen entwickelt und produziert Abfülltechnologien für kohlensäurehaltige Softgetränke, Bier und Milchprodukte. Mit der Akquisition stärkt Gea seine Marktposition als Komplettanbieter für die Getränkeindustrie und erweitert sein Portfolio im Bereich der Abfüllung von Glasflaschen und Getränkedosen sowie von PET-Flaschen für nicht-empfindliche Produkte.

Vipoll hat seinen Sitz in Križevci pri Ljutomeru, Slowenien, und beschäftigt über 100 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte das Unternehmen rund 20 Millionen Euro Umsatz. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Unternehmenserwerb wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2017 abgeschlossen werden. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. "Die Akquisition von Vipoll erweitert das Lösungsangebot von Gea für die Getränkeindustrie. Die neuen Technologien ergänzen unser Portfolio optimal und ermöglichen uns, andere Produktbereiche zu erschließen. Damit bauen wir unsere Position als weltweit führender Anbieter von Komplettlösungen für die Getränkeindustrie weiter aus. Im Hinblick auf unseren Unternehmenswert wird sich diese Akquisition außerdem stärker auf unser EPS auswirken als alternative Kapitalallokationen", erläutert Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der Gea Group Aktiengesellschaft.

Vipoll ergänzt die Kompetenzen von Gea im Bereich nachgelagerter Prozessketten mit innovativen Abfüllanlagen, Fördertechnik und umfassenden Engineering-Lösungen im niedrigen und mittleren Geschwindigkeitsbereich. Bisher vertreibt Vipoll seine Technologien hauptsächlich in Europa. Mit seinem starken Vertriebs- und Servicenetzwerk eröffnet Gea Vertriebssynergien für eine weltweite Vermarktung und ermöglicht eine Erhöhung des heutigen Serviceanteils.