CO2-Ausstoß gegenüber herkömmlichen Verpackungen wie Dosen, Kartuschen oder Tiefziehschalen um bis zu 90 Prozent verringert
Clipverpackungen senken Materialeinsatz und Energieverbrauch
Freitag, 05. Juni 2026
| Redaktion
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Clipverpackungen: Der automatischen Doppelclipper arbeitet unter Vollast deutlich effizienter und reduziert den Energieverbrauch um 10,7 Prozent gegenüber dem ICA 1 Baujahr 2003
Der automatischen Doppelclipper arbeitet unter Vollast deutlich effizienter und reduziert den Energieverbrauch um 10,7 Prozent gegenüber dem „ICA 1“ Baujahr 2003, Bild. Poly-Clip System

Steigende Energiepreise, strengere regulatorische Anforderungen und der zunehmende Druck zur Reduzierung von Emissionen rücken nachhaltige Verpackungskonzepte stärker in den Fokus der Industrie. Auf der Interpack 2026 zeigte Poly-Clip System, wie sich ökologische und wirtschaftliche Ziele miteinander verbinden lassen. Im Mittelpunkt standen Clipverpackungen und energieeffiziente Maschinenkonzepte, die Materialeinsatz, Energieverbrauch und CO2-Emissionen reduzieren und gleichzeitig die Effizienz entlang der Produktionskette steigern.

Clipverpackungen reduzieren Materialverbrauch deutlich

Ein wesentlicher Nachhaltigkeitsvorteil liegt im Verpackungsprinzip selbst. Bei Clipverpackungen werden Produkte direkt nach dem Füllen verschlossen, ohne zusätzliche Verarbeitungsschritte. Dadurch lassen sich Materialverbrauch und Energieeinsatz reduzieren sowie Prozessketten verkürzen. Laut einer Umweltstudie des unabhängigen Instituts Circular Analytics aus Wien können Clipverpackungen den CO2-Ausstoß gegenüber herkömmlichen Verpackungslösungen wie Dosen, Kartuschen oder Tiefziehschalen um bis zu 90 Prozent senken. Gleichzeitig liegt der Verpackungsanteil bei lediglich ein bis zwei Prozent, während alternative Verpackungskonzepte Werte von bis zu 35 Prozent erreichen.

Nachhaltigkeit wird mit Clipverpackungen messbar

Durch den geringeren Materialeinsatz verbessern Clipverpackungen nicht nur die Umweltbilanz, sondern unterstützen Unternehmen auch bei der Erreichung eigener Nachhaltigkeitsziele. Zusätzlich profitieren Transport und Lagerung von dem reduzierten Verpackungsaufwand. Das Unternehmen verfolgt diesen Ansatz bis ins Detail. Die „SafeCoat“-Beschichtung der Clips reduziert Reibung und Verschleiß innerhalb der Maschinen. Dadurch erhöhen sich Prozesssicherheit und Lebensdauer der Komponenten, während gleichzeitig Wartungsaufwand und Ressourcenverbrauch sinken.

Energieeffiziente Maschinen ergänzen Clipverpackungen

Neben den Verpackungslösungen entwickelt der Hersteller auch die zugehörige Maschinentechnik konsequent weiter. Die Maschinen der „Green Series“ sind auf einen reduzierten Energieverbrauch bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit ausgelegt. Verbesserte Antriebstechnologien und standardisierte Komponenten unterstützen stabile Prozesse und erleichtern die Integration in bestehende Produktionslinien. Mit dem automatischen Doppelclipper „ICA 4.3“ wurde die Baureihe zuletzt erweitert. Die Maschine kombiniert eine gesteigerte Leistung mit einem optimierten Energieeinsatz. Eine harmonisierte Antriebsarchitektur und ein verbessertes Drehmoment sorgen für einen ressourcenschonenden Betrieb.

Weniger Energieverbrauch durch moderne Antriebstechnik

Ein zentrales Merkmal des „ICA 4.3“ ist die integrierte One-Cable-Technology. Sie reduziert die Systemkomplexität, minimiert potenzielle Fehlerquellen und trägt gleichzeitig zur Senkung des Energieverbrauchs bei. Unter Volllast liegt der Energiebedarf laut Hersteller um 10,7 Prozent unter dem Niveau der „ICA 1“ aus dem Jahr 2003. Darüber hinaus sorgt die reduzierte Anzahl an Bauteilen für eine höhere Anlagenverfügbarkeit und geringere Stillstandszeiten. Anwender profitieren dadurch sowohl von niedrigeren Betriebskosten als auch von der Möglichkeit, Förderprogramme für energieeffiziente Investitionen zu nutzen.

Clipverpackungen sind Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit beschränkt sich bei Poly-Clip System nicht allein auf Produkte und Maschinen. Das Unternehmen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mehr als 90 Prozent der Lieferanten stammen aus Deutschland und befinden sich überwiegend in einem Umkreis von rund 300 Kilometern um den Unternehmensstandort in Hattersheim. Dadurch werden Transportwege verkürzt und die Versorgungssicherheit erhöht.

Ergänzend setzt das Unternehmen auf Solarenergie, eine Fahrzeugflotte mit Elektrofahrzeugen sowie digitale statt gedruckte Produktunterlagen. Die verschiedenen Maßnahmen bilden die Grundlage für die Entwicklung ressourcenschonender Technologien. „Nachhaltigkeit muss für unsere Kunden konkret messbar und wirtschaftlich sinnvoll sein. Unsere Lösungen reduzieren den Material- und Energieverbrauch und steigern gleichzeitig die Performance der Maschinen. Anwender machen ihre Produktion damit fit für zukünftige Anforderungen“, betont Dr. Alexander Giehl, CEO von Poly-Clip System.

Clipverpackungen verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Die Beispiele von der Interpack 2026 zeigen, dass sich Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Nutzen nicht ausschließen müssen. Durch die Kombination aus materialeffizienten Clipverpackungen, energieoptimierten Maschinen und einer nachhaltigen Unternehmensstrategie werden Anwender dabei unterstützt, ihre Produktionsprozesse ressourcenschonender und zugleich wirtschaftlicher zu gestalten.

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