Almeda setzt auf nachhaltige Sekundärverpackungen von Tosca
Mehrwegtransportverpackungen als Erfolgsfaktor in der Fresh-Cut-Logistik
Dienstag, 14. April 2026
| Redaktion
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Mehrwegtransportverpackungen

Die Anforderungen an moderne Lieferketten in der Lebensmittelindustrie steigen kontinuierlich, insbesondere bei verderblichen Produkten wie Fresh-Cut-Salaten. Neben Effizienz und Prozesssicherheit rücken Mehrwegtransportverpackungen zunehmend in den Fokus, da sie sowohl regulatorische Anforderungen als auch wirtschaftliche Ziele adressieren. Ein Beispiel für die konsequente Umsetzung eines solchen Modells liefert der italienische Fresh-Cut-Spezialist Almeda in Zusammenarbeit mit Tosca.

Strategischer Aufbau einer Lieferkette mit Mehrwegtransportverpackungen

Statt bestehende Prozesse nachträglich umzustellen, entschied sich Almeda bereits bei der Unternehmensgründung für einen vollständig auf Mehrwegtransportverpackungen ausgerichteten Ansatz. Ziel war es, von Beginn an eine stabile, skalierbare und nachhaltige Lieferkette zu etablieren. Ausschlaggebend für die Partnerschaft mit Tosca war dabei nicht regulatorischer Druck, sondern die Anforderung an eine hohe Servicequalität. In einem Umfeld mit engen Zeitfenstern und sensiblen Produkten ist die Zuverlässigkeit der Verpackungslogistik ein kritischer Erfolgsfaktor.

„Die Servicequalität macht den Unterschied. Die Zuverlässigkeit von Tosca und die enge Kundenbetreuung ermöglichen es uns, uns vollkommen auf unser Kerngeschäft zu konzentrieren, da wir darauf vertrauen können, dass unsere Logistikverpackungen effizient und nachhaltig verwaltet werden“, erklärt Edoardo Leone, Eigentümer und CEO von Almeda.

Integration in operative Prozesse und Logistikstrukturen

Mehrwegtransportverpackungen sind bei Almeda vollständig in die operativen Abläufe von der Produktion über die Lagerung bis zur Distribution integriert. Entscheidend ist dabei das zugrunde liegende Pooling-Modell: Verfügbarkeit, Reinigung, Rückführung und Wiederbereitstellung der Verpackungen werden zentral gesteuert. Dadurch entfallen typische Herausforderungen von Einwegsystemen wie schwankende Materialverfügbarkeit, zusätzlicher Lagerbedarf oder Entsorgungsaufwand. Die Verpackung wird zu einem planbaren Bestandteil der Lieferkette.

Marco Mangano, Sales Manager Retail bei Tosca, erklärt: „Durch die Integration von Mehrwegverpackungen in ein verwaltetes Pooling-System nehmen wir Reibungsverluste aus den Abläufen unserer Kunden. Das Ergebnis ist eine höhere Effizienz, ein gleichmäßiger Produktfluss und eine zuverlässigere Lieferkette, die sowohl die Leistung als auch das Wachstum unterstützt.“

Effizienzgewinne und regulatorische Vorteile

Die Nutzung von Mehrwegtransportverpackungen wirkt sich direkt auf die betriebliche Leistung aus. Standardisierte Prozesse und konstante Verpackungsströme erhöhen die Planungssicherheit und reduzieren Störungen entlang der Lieferkette. Dies ist ein Vorteil bei zeitkritischen Fresh-Cut-Produkten. Parallel dazu entstehen messbare Nachhaltigkeitseffekte: Der Materialeinsatz sinkt, Verpackungsabfälle werden reduziert und die Kreislaufwirtschaft wird strukturell im Betrieb verankert. Vor dem Hintergrund der kommenden EU-Verpackungsverordnung (PPWR) gewinnt dieser Ansatz zusätzlich an Bedeutung.

„Der Ansatz von Almeda bietet ein überzeugendes Modell für die Branche. Durch das Bekenntnis zu Mehrwegverpackungen von Anfang an wurden sowohl Effizienz als auch Nachhaltigkeit in ein einziges Betriebsmodell integriert“, sagt Gianpaolo Mezzanotte, Managing Director für Italien, Frankreich und Spanien bei Tosca, und ergänzt: „Wir liefern nicht nur Verpackungen, sondern unterstützen unsere Kunden aktiv dabei, ihre Leistung zu optimieren, Komplexität zu reduzieren und langfristig sicher zu wachsen“

Mehrwegtransportverpackungen als skalierbares Modell für wachsende Märkte

Der Markt für Fresh-Cut-Produkte wächst dynamisch und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, etwa steigende SKU-Zahlen, kürzere Lieferzyklen und höhere Anforderungen des Handels. Mehrwegtransportverpackungen bieten hier einen skalierbaren Ansatz, um Komplexität zu reduzieren und Prozesse zu stabilisieren.

Die Partnerschaft zwischen Almeda und Tosca zeigt, dass frühzeitige Investitionen in zirkuläre Verpackungssysteme nicht nur ökologische Vorteile bringen, sondern auch die operative Leistungsfähigkeit langfristig stärken. Für Unternehmen, die den Umstieg noch planen, wird deutlich: Der Zeitpunkt der Implementierung ist ein entscheidender Faktor für den späteren Erfolg.

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