Balls Nachhaltigkeitsbericht benennt Ziele 2014/2015

CO2-Fußabdruck von Getränkedosen soll um 25 Prozent reduziert werden

Produktion

Die Ball Corporation, Mutterkonzern von Ball Packaging Europe, informiert in ihrem vierten Nachhaltigkeitsbericht über Fortschritte, die zwischen 2012 bis 2013 gemacht wurden und benennt die Ziele für 2014 und 2015.

„Nachhaltigkeit ist wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur und entscheidend, um unsere ‚Drive for 10‘-Vision zu verwirklichen. Mit dieser Vision schaffen wir einen langfristigen Mehrwert für das Unternehmen, unsere Kunden und Partner“, erklärt John A. Hayes, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Ball Corporation.

„Während der Berichtszeit konnten wir beachtliche Fortschritte erzielen – nie zuvor hat sich Ball so im Bereich Nachhaltigkeit engagiert. Und wir setzten uns immer neue, ehrgeizige Ziele, wie zum Beispiel die klare Zielmarke, den CO2-Fußabdruck unserer Getränkedosen noch weiter zu reduzieren.“

Highlights des Nachhaltigkeitsberichts 2014

  • Cut/4 Carbon: Bis zum Jahr 2020 will Ball den CO2-Fußabdruck von Getränkedosen in gängigen Formaten um 25 Prozent reduzieren. Zehn Prozent davon kann Ball selbst erreichen – durch noch leichtere Getränkedosen und besonders energiesparende Produktionsstandorte. Die restlichen 15 Prozent kommen durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie zustande. Hier sollen besonders die weltweiten Recyclingraten von Getränkedosen weiter erhöht und der Energieaufwand für die Neugewinnung von Aluminium reduziert werden.
  • Innovation: In Europa hat Ball bereits ultra-leichte Aluminium-Dosen eingeführt. Die B-Can im 33-cl-Format wiegt weniger als zehn Gramm und besteht aus rund fünf Prozent weniger Metall als eine herkömmliche Dose der gleichen Größe.
  • Arbeitsprozesse: Weltweit konnte Ball den Ausstoß an Treibhausgasen um 7,8 Prozent reduzieren. 33 der insgesamt 61 Produktionsstätten haben keinen Abfall an Deponien geliefert. Das Unternehmen schaffte es geleichzeitig, die Menge des wiederverwendeten und recycelten Mülls von 54 auf 65 Prozent zu erhöhen.
  • Lieferkette: Seit 2013 ist Ball Mitglied der Aluminium-Stewardship-Initiative. Die internationale Organisation verfolgt das Ziel, Standards für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Aluminium im Bereich der gesamten Lieferkette einzuführen.
  • Recycling: Das Recycling von Stahl und Aluminium hat viele Vorteile – unter anderem spart es Energie und reduziert den Ausstoß an Treibhausgasen. Deshalb unterstützt Ball weltweit zahlreiche Programme, die das Bewusstsein und die Bereitschaft zu Recycling zu fördern. Die Initiative „Every Can Counts“ zum Beispiel regt in sieben europäischen Ländern Verbraucher dazu an, Getränkedosen zu recyceln.
  • Talentförderung: Erstmals führte Ball eine weltweite Mitarbeiter-Umfrage durch, an der sich 67 Prozent der Angestellten beteiligten. Der hohe Grad an Beteiligung zeigt die große Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Das Feedback auf die Umfrage lieferte wertvolle Informationen zu Balls Stärken und Verbesserungspotenzialen.
  • Gemeinschaft: Die Mitarbeiter von Ball engagieren sich nachhaltig in den Gemeinden, in denen sie leben und arbeiten – sowohl finanziell und als auch durch ehrenamtliche Tätigkeiten. 2012 und 2013 kam so an allen Ball-Standorten weltweit über eine Million Dollar an Spenden zusammen.

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