Clip-Verpackungen stehen im Mittelpunkt der Messepräsenz von Poly-Clip System auf der Interpack 2026. Der Anbieter zeigt, wie sich unterschiedliche Anwendungen mit einem einheitlichen Verpackungsprinzip abbilden lassen. Im Fokus stehen Lösungen, die Materialeinsatz reduzieren und gleichzeitig Prozesseffizienz sowie Skalierbarkeit unterstützen. Dabei adressiert das Unternehmen sowohl Lebensmittelanwendungen als auch industrielle Einsatzbereiche.
Clip-Verpackungen reduzieren Materialeinsatz deutlich
Im Vergleich zu klassischen Verpackungsformen wie Dosen, Tiefziehschalen oder Kartuschen ermöglichen Clip-Verpackungen eine deutliche Reduzierung des Materialeinsatzes. Laut Unternehmen kann der Verpackungsanteil auf ein bis zwei Prozent des Gesamtprodukts sinken. Gleichzeitig lassen sich die CO2-Emissionen je nach Anwendung um bis zu 90 Prozent reduzieren. Diese Angaben basieren auf einer unabhängigen Nachhaltigkeitsbewertung des Wiener Instituts Circular Analytics für eine angenommene Produktion und Entsorgung in Deutschland.
Diese Ergebnisse zeigen, dass Clip-Verpackungen Produktschutz, Effizienz und Recyclingfähigkeit miteinander verbinden und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck reduzieren. „Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatznutzen, sondern Teil des Systemgedankens“, betont Dr. Alexander Giehl, CEO bei Poly-Clip System. „Unsere Lösungen greifen in Prozesse ein: sie sparen Material, reduzieren Gewicht, optimieren Logistik und leisten so einen messbaren Beitrag zur CO2-Reduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“
Einsparungen bei Gewicht, Ressourcenverbrauch und Transportaufwand
Die gezeigten Lösungen decken ein breites Anwendungsspektrum ab. Dazu zählen unter anderem Fleisch- und Wurstwaren, Molkereiprodukte wie Frischkäse oder Kräuterbutter, Fertiggerichte sowie Obst und Gemüse. Darüber hinaus werden Anwendungen für Tiernahrung sowie für Dicht- und Klebstoffe im industriellen Umfeld adressiert. Clip-Verpackungen kommen sowohl im Food- als auch im Non-Food-Bereich zum Einsatz. Im Vergleich zu klassischen Verpackungslösungen wie Dosen, Tiefziehverpackungen oder Tuben lassen sich Materialeinsatz und CO2-Emissionen reduzieren. Gleichzeitig ergeben sich Einsparungen bei Gewicht, Ressourcenverbrauch und Transportaufwand. „Wir denken nicht in Produktkategorien, sondern in Anwendungen und Effizienzpotenzialen“, so Giehl. „Die Interpack ist für uns die ideale Plattform, um diese Vielseitigkeit sichtbar zu machen.“
Skalierbare Maschinenlösungen für unterschiedliche Anforderungen
Auf der Messe demonstriert das Unternehmen, wie sich Clip-Verpackungen in unterschiedliche Produktionsumgebungen integrieren lassen. Dafür stehen mehr als 60 Maschinenmodelle zur Verfügung, die verschiedene Leistungs- und Automatisierungsstufen abdecken. Damit können sowohl kleinere Betriebe als auch industrielle Produktionsumgebungen passende Lösungen auswählen. Zu den gezeigten Modellen zählen die kompakte „SCH 600“ für kleinere Anwendungen, die flexible „PDC-A 700“ und die „FCA 160 XL“ für hohe Produktionsmengen im Zwei- und Vier-Clip-Betrieb. Die große Bandbreite verdeutlicht, wie sich Automatisierungsgrade schrittweise anpassen lassen, ohne dass es zu Einbußen bei Effizienz, Qualität oder Prozesssicherheit kommt.
Clip-Verpackungen unterstützen hohe Taktzahlen und automatisierte Abläufe
Neben der Materialeinsparung spielt die Integration in bestehende Produktionsprozesse eine zentrale Rolle. Clip-Verpackungen ermöglichen hohe Taktzahlen und unterstützen automatisierte Abläufe. Gleichzeitig reduziert das geringere Verpackungsgewicht Transportkosten und verbessert die Lagerauslastung. Diese Faktoren tragen dazu bei, wirtschaftliche Vorteile entlang der gesamten Lieferkette zu realisieren. „Wir wollen unsere Technologien branchenübergreifend einsetzen, effizient, ressourcenschonend und mit spürbarer Wirkung“, ergänzt Mesut Akbulut, CSO bei Poly-Clip System, abschließend. „Das ist unser Verständnis von zukunftsorientierter Verpackung.“ Sie finden Poly-Clip System auf der Interpack 2026 in Düsseldorf in Halle 11 am Stand E19.