KSB Konzern: Zweistellige Zuwachsraten in Q1/12

Auftragseingang und Umsatzentwicklung

Geschäftszahlen

Bei Standardpumpen und -armaturen sorgten Investitionen in der Industrie und die Akti­vitäten des Baugewerbes im ersten Quartal dieses Jahres für eine anhaltend gute Nachfrage. Weiterhin zurückhaltend blieben Investoren bei der Vergabe neuer Groß­aufträge, insbesondere im Energiesektor.

Branchenübergreifend ist im laufenden Jahr bei Krei­selpumpen mit einem Marktwachstum von zwei Prozent und bei Indus­trie­arma­turen von drei Prozent zu rechnen.

Auftragseingang und Umsatzentwicklung
Mit deutlichen Zuwächsen in allen Regionen hat der Auftragseingang des Kon­zerns im ersten Quartal 2012 ein Volumen von 573,5 Mio. € erreicht. Dies entspricht einer Verbesserung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 11,7 Pro­zent. Über­­­­­­durchschnittlich gut haben sich dabei die Ordereingänge für Armaturen und Service­leistungen entwickelt. Pumpen, einschließlich Antrieben und Automations­systemen, blieben die Produkt­gruppe mit dem bei weitem größten Auftragsvolumen.

Den prozentual stärksten Anstieg bei neuen Aufträgen verzeichneten die Gesell­schaften in den Regionen Amerika und Asien / Pazifik. Während die amerika­nischen Gesell­schaf­ten, vor allem in den USA und Brasilien, von einer höheren Nachfrage aus dem Bergbau und der Petro­­chemie profitierten, resultierten die Zuwächse der Unter­­neh­men in Asien / Pazifik aus Akti­vitäten in der Kraft­werks­technik und dem Schiff­bau.

Die europäischen Gesell­schaf­ten erzielten ebenfalls eine zweistellige Steigerungs­­rate, aller­dings wesentlich bedingt durch Ex­porte in außereuropäische Märkte, ein­­schließ­lich der Region Mittlerer Osten / Afrika. Der Auftragseingang der dort ansäs­sigen Gesell­schaften blieb allerdings etwas ver­haltener.

Der Konzernumsatz hat sich in den ersten drei Monaten 2012 ähnlich gut ent­wickelt wie der Auftragseingang. Mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten bei Pum­pen, Armaturen und Serviceleistungen erhöhte sich das Umsatzvolumen insgesamt um 11,1 Prozent auf 524,4 Mio. €.

Herausragend war der Umsatzanstieg der ame­rikanischen Gesellschaften, ins­besondere der US-Töchter, sowie mehrerer Unter­nehmen in der Region Asien / Pazifik. In der Region Mittlerer Osten / Afrika verzeichnete besonders die KSB Middle East FZE in Dubai ein hohes prozentuales Wachstum. Auch der Umsatz der europäischen KSB-Unter­nehmen, einschließlich der KSB AG, hat sich von Januar bis März dieses Jahres gut entwickelt.

Bei den Konzernzahlen zu Auftragseingang und Umsatz ist die Erstkon­solidierung der KSB Seil Co., Ltd., Korea im Vorjahr sowie sechs weiterer Gesellschaften zum 1. Januar 2012 zu berücksichtigen. Sie trugen im 1. Quartal dieses Jahres mit 10,7 Mio. € zum Auftrags­eingang und mit 8,3 Mio. € zum Umsatz bei.

Veränderung der Beschäftigtenzahlen
Die Mitarbeiterzahl lag am 31. März 2012 um 4,8 Prozent über dem vergleichbaren Vor­jahresstand. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt 15.892 Per­sonen im KSB Kon­zern beschäftigt. Die höchsten Personalzugänge verzeichneten die ameri­kanischen Tochtergesell­schaf­ten in Brasilien, Chile und den USA sowie in Europa die KSB AG.

Wesentliche Gründe für Neueinstellungen waren das gestie­gene Geschäftsvolumen und der Bedarf an Personal, um Strategieprojekte durch­zuführen. Darüber hin­aus kamen in den zurückliegenden zwölf Monaten durch die Erstkonsolidierung der sieben Unter­nehmen 361 Mit­arbeiter neu zur Konzernbelegschaft.

Ausblick
Für das laufende Geschäftsjahr ist mit einem weiteren Anstieg des Auftrags­eingangs für Pumpen, Armaturen und Serviceleistungen zu rechnen. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich die Zu­wachs­rate gegenüber dem ersten Quartal abschwächt. Marktseitig wird im Breitengeschäft die gute Nachfrage nach Standard­­pumpen und -armaturen voraussichtlich anhalten, während sich die Auftragslage im Projekt­geschäft erst ab 2013 wieder bessert.

Auf Basis des guten Breitengeschäfts und der Fakturierung längerfristiger Projekt­auf­träge kann der Konzernumsatz bis Jahresende stärker wachsen als der Auf­trags­eingang. Umsatzsteigerungen sind bei Pumpen, Armaturen und Service­­leistungen zu erwarten.

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