Grundfos gewinnt weiterhin globale Marktanteile

Umsatzwachstum und verdoppelte Rentabilität

Grundfos Mads Nipper

Der Umsatz der Grundfos Gruppe wuchs in den ersten sechs Monaten diesen Jahres auf 1,6 Milliarden Euro im Vergleich zu einem Ergebnis im Vorjahreszeitraum von 1,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern hat sich auf 84 Millionen Euro verdoppelt. Mit diesen Zahlen erreicht der Pumpenhersteller eines seiner Ziele, den Trend einer rückläufigen Rentabilität in den letzten vier Jahren umzukehren.

„Wir haben das getan, was wir uns vorgenommen hatten, und freuen uns, dass wir dank unserer Initiativen und Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr solide und positive Ergebnisse erwirtschaften konnten. Aber natürlich sind wir immer noch am Anfang unserer langen Reise. Es bleibt unser Ziel, eine höhere Rentabilität und ein nachhaltiges Wachstum zu erreichen“, sagt Grundfos Konzernpräsident Mads Nipper.

Steigende Marktanteile trotz schwieriger Marktverhältnisse
Insbesondere in den USA ist ein solides Umsatzwachstum von 15 Prozent in lokaler Währung zu verzeichnen, während Europa mit bescheidenen Wachstumsraten aber steigenden Marktanteilen stabil bleibt. In Russland ist der Umsatz als Folge der schwierigen Marktverhältnisse rückläufig, während die Situation in China angesichts einer geringeren Investitionsbereitschaft und einer wachsenden Unsicherheit in der Wirtschaft stagniert. Andere Märkte, wie Südamerika, der Nahe Osten und Japan tragen positiv zum Wachstum der Gruppe bei.

Neue Konzernstrategie zahlt sich aus
„Auch wenn wir überall einen verstärkten Wettbewerb antreffen, gewinnen wir in den meisten Märkten immer noch Marktanteile hinzu. Die neue Konzernstrategie wird mit einer verstärkten Kundenorientierung, einem höheren Kostenbewusstsein, einem besseren Serviceangebot, einer konsequenten Technologieführerschaft und hocheffizienten Wertschöpfungsketten wirkungsvoll umgesetzt. Bis 2020 ist es noch ein langer Weg, doch der Start war schon ganz vielversprechend. Trotz des harten Wettbewerbs und der schwierigen Marktbedingungen in einigen Ländern ist unsere Ausgangslage für wachsende Ergebnisse besser als noch vor einem Jahr“, sagt der Konzernpräsident.

Teil der neuen Konzernstrategie ist auch eine verstärkte Konzentration auf das Kerngeschäft, was die Entscheidung der Ausgliederung von Hilge im Juni 2015 bewirkte. Als neues Mitglied der Konzernleitung hat der Franzose Stéphane Simonetta am 1. September 2015 die Position des Konzernvizepräsidenten für Produktion und Logistik übernommen.

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