Fachpack 2018 erstmals in 12 Messehallen und bereits nahezu komplett ausgebucht

Hallenkonzept wurde komplett überarbeitet

Die europäische Verpackungsbranche trifft sich 25. bis 27. September 2018 wieder auf der Fachpack in Nürnberg

Ein halbes Jahr vor Messebeginn ist die diesjährige Fachpack, die vom 25.-27.9. stattfinden wird, nahezu ausgebucht. Nur noch wenige Flächen sind zu haben. Erstmals belegt die europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik zwölf Hallen auf dem Messegelände in Nürnberg. Rund 1.500 Aussteller und über 40.000 Fachbesucher werden Ende September in Nürnberg erwartet. Um bei so vielen Ausstellern nicht den Überblick zu verlieren, wurde die Hallenplanung komplett überarbeitet und thematisch gegliedert. Außerdem erhalten junge, innovative Unternehmen aus Deutschland die Chance, sich an einem geförderten Gemeinschaftsstand zu präsentieren.

„Wir möchten es den Besuchern der Fachpack so leicht wie möglich machen, sich auf der Messe zu orientieren. Sie sollen schnell die Aussteller finden, die Antworten auf ihre mitgebrachten Fragen haben und Lösungen dafür anbieten“, erklärt Cornelia Fehlner, Veranstaltungsleiterin bei der Nürnberg Messe. „In der Vergangenheit sind in bestimmten Hallen thematische Schwerpunkte organisch gewachsen. Diese haben wir aufgegriffen und die Aufplanung der Hallen weiterentwickelt.“

Hallen nach Themenschwerpunkten aufgeteilt

Die Fachpack bildet die komplette Verpackungs-Wertschöpfungskette in allen zwölf Messehallen ab: In den südlichen Messehallen (Hallen 1, 2, 3, 3A, 4, 4A) finden sich Verpackungsmaschinen, Etikettier- und Kennzeichnungstechnik sowie Intra- und Verpackungslogistik. In den nördlichen Messehallen (Hallen 4, 5, 6, 7, 7A, 8, 9) Packstoffe, Pack(hilfs-)mittel sowie Verpackungsdruck und -veredelung.

Neu ist, dass jede der zwölf Hallen darüber hinaus ein ganz bestimmtes Fokusthema hat, zu dem sich besonders viele Aussteller präsentieren. „Wer zum Beispiel auf die Fachpack kommt und sich für Verpackungsdruck, -veredelung und Premiumverpackungen interessiert, sollte als Erstes die neu belegte, hochwertig gestaltete Halle 8 besuchen. Besucher aus den Branchen Medizintechnik, Pharma oder Kosmetik hingegen sollten direkt die Halle 3A ansteuern, weil dort das größte Fachangebot für ihre Branche vorhanden ist“, so Fehlner weiter. Themen wie Papier, Karton, Pappe sind in mehreren Hallen zu finden (Hallen 5, 7A, 9), weil es so viele Aussteller dazu gibt.

Folgende Themenschwerpunkte gibt es je Halle:

Halle 1: Etikettier- und Kennzeichnungstechnik
Halle 2: Klebstofftechnik
Halle 3: Automation, Robotik, Palettiersysteme, Komponenten
Halle 3A: Pharma und Medizintechnik, Kosmetik
Halle 4: Intra- und Verpackungslogistik, Etikettier- und Kennzeichnungstechnik, Umwelttechnik
Halle 4A: Intra- und Verpackungslogistik
Halle 5: Papier, Karton, Pappe, Metall
Halle 6: Flexibler und formgebundener Kunststoff, Holz
Halle 7: Flexibler und formgebundener Kunststoff
Halle 7A: Papier, Karton, Pappe
Halle 8: Verpackungsdruck und -veredelung, Premiumverpackung
Halle 9: Flexibler und formgebundener Kunststoff, Papier, Karton, Pappe

Jung, innovativ, deutsch: Messebeteiligung förderungsfähig

Wenige Plätze sind noch für junge, innovative Unternehmen aus Deutschland am Gemeinschaftsstand in Halle 3A frei, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Die Messeauftritte werden mit bis zu 7.500 Euro oder einer Kostenübernahme von bis zu 60 Prozent vom BMWi bezuschusst. Darin eingeschlossen sind Leistungen wie Standfläche, Grundmöblierung, Beleuchtung, Strom, Reinigung, Versicherung, Kommunikationspaket und Auma-Gebühr. Förderungsfähig sind Unternehmen, die produkt- und verfahrensmäßige Neuentwicklungen vorstellen, ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland haben, die jeweils gültige EU-Definition für ein kleines Unternehmen erfüllen und jünger als zehn Jahre sind.
 

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