Verpackungskonzepte mit Fokus auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Die neue Unterfolie Ecocraft Shape besteht zu 80 Prozent aus Papier, lässt sich bis zu 15 Millimeter tiefziehen und eignet sich besonders für Käse-, Wurst- und Fleischwaren

Weniger Materialeinsatz, mehr Recyclingfähigkeit und nachwachsende Rohstoffe: Auf der diesjährigen Fachpack stellt Südpack Verpackungen Lösungen vor, die schon heute Antworten auf wichtige Zukunftsfragen im Verpackungsmarkt geben. Der Folienanbieter präsentiert Verpackungskonzepte, die besonders im Hinblick auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit punkten - ohne Kompromisse bei der Produktsicherheit einzugehen. Alle Südpack Lösungen folgen dabei dem Dreischritt vermeiden, verwerten und vermindern. So kommen Folien der leistungsstarken Multipeel-Reihe mit weniger Material aus und schützen empfindliche Produkte trotzdem. Schutz ist auch das Stichwort der Xpect-Reihe: Ihre Lösungen werden mit nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und schonen so Klima und Ressourcen.

„Vor allem Lebensmittelverpackungen stehen im Kreuzfeuer der aktuellen Debatte um Kunststoff“, erklärt Johannes Remmele, geschäftsführender Gesellschafter von Südpack. „Der Schutz von Umwelt, Klima und wertvollen Ressourcen sind eine wichtige Zukunftsfrage für die Menschheit - und wir als Industrie müssen hierzu unseren Beitrag leisten. Auf der Fachpack 2019 liegt unser Schwerpunkt deshalb ganz klar auf Produkten und Konzepten, die im Hinblick auf Nachhaltigkeit mindestens einen Schritt vorausdenken."

Vermindern: Weniger Material - weniger Umweltbelastung

Insbesondere bei der Reduktion des Materialverbrauchs haben die Folienexperten weitere signifikante Fortschritte erzielt. Dadurch werden Ressourcen gespart und die Umwelt geschont. Konkret bedeutet das: Immer für dieselbe Menge Folie wird heute bereits deutlich weniger Granulat benötigt, als noch vor wenigen Jahren. Durch sogenanntes „Downgauging“ werden die Folienlösungen immer schlanker. Etablierte Produkte aus der „Veraplex World“, zum Beispiel, werden fortlaufend im Hinblick auf Materialreduktion weiterentwickelt - ohne Einbußen bei ihrer Performance. Die Map-Oberfolie Veraplex Plus aus der Serie gilt als besonders stabile Deckelfolie auch bei großen Verpackungen und spart dabei heute 29 Prozent Material ein.

Vergleichbar effizient verhält sich die Multipeel Xpet aus der Produkt-Familie „Multipeel“. Die Wiederverschlusslösung verfügt über ausgezeichnete Siegeleigenschaften und wird damit gerne für anspruchsvolle Lebensmittel wie Wurstaufschnitte, Käse oder Brotaufstriche verwendet - bei einer Materialeinsparung von bis zu zehn Prozent. Ein besonders flexibles Einsatzgebiet bei geringer Foliendicke bietet die Peel Xpet. Sie spart im Verpackungskonzept zwölf Prozent Material ein und siegelt trotzdem absolut sicher auf Folien aus Mono-Pet, kristallinem Pet als auch auf Schalen, die mit Antiblock oder Silikon behandelt sind.

CO2-Fußabdruck: Ressourceneffizienz und Wiederverwertung

Um Ressourcen zu schonen, setzt Südpack neben „Downgauging“ auf Material, das recycelt werden kann oder mit nachwachsenden Rohstoffen arbeitet. So sind in der Produktgruppe Xpep zahlreiche bestehende Folienkonzepte auf Basis von Polyolefinen, die recyclingfähig sind, erhältlich. Hersteller können zum Beispiel auf die Safe Peel Clear Xpep setzen, die auf der Fachpack ebenfalls ihren Auftritt bekommt. Sie versiegelt genau wie ihre konventionelle Schwester Produkte sicher, ist aber in Kombination mit einer PP-Schale zu 96 Prozent recyclingfähig. Analog sind auch Xpep-Lösungen für Multifol-, Flow Wrap- und Multipeel-Produkte erhältlich. Multipeel Xpep-Konzepte erzielen in dieser Variante auf Ecoterm ebenfalls ein stolzes Ergebnis von 90 Prozent Recyclingfähigkeit.

„Die Wiederverwertbarkeit unserer Kunststofflösungen ist das eine. Auf der anderen Seite wollen wir unsere Unabhängigkeit vom Rohstoff Erdöl steigern, um so den CO2-Fußabdruck unserer Folien weiter zu reduzieren“, erklärt Carolin Grimbacher, geschäftsführende Gesellschafterin und Bereichsleiterin Forschung und Entwicklung bei Südpack. Mit den Produktlinien „Planova“ und „xpect“ setzt Südpack deshalb verstärkt auf nachwachsende Rohstoffe. Während die Planova-Serie mit PLA arbeitet, verwendet die „xpect line“ biobasierendes Polyethylen (PE). PLA wird aus Maisstärke gewonnen, während biobasiertes PE aus Zuckerrohr gewonnen wird.

Das Einsatzgebiet für biobasiertes PE und PLA bei Südpack wächst: Produkte aus der „xpect line“ sind zum Beispiel als Map-Packungen, als Ober- und Unterfolie sowie als Flow Pack erhältlich und bieten dieselben Materialeigenschaften wie Produkte aus konventionellem PE. Ein besonderer Vorteil für die Weiterverarbeitung: Die Abnehmer der „xpect line“-Folien können ihre bestehenden Verpackungsanlagen weiterverwenden, ihre Produkte im Tief-, Flexo- oder auch Digitaldruck nach wie vor ansprechend gestalten und so zugleich den Aspekt Nachhaltigkeit bei ihrer Marke stärken. Sie finden Südpack auf der Fachpack 2019 in Nürnberg in Halle 7, Stand 242.
 

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