Im Abfüllbetrieb im österreichischen Edelstal werden jährlich über 500 Millionen Liter Getränke abgefüllt. Damit eine derart hohe Produktionsleistung dauerhaft gewährleistet bleibt, setzt Coca-Cola HBC Österreich auf die Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen von ifm. Im Zentrum stehen dabei IO-Link und ein umfassendes Condition Monitoring, die gemeinsam die Grundlage für eine intelligente, effiziente und ausfallsichere Abfüllung bilden.
Ziel ist es, ungeplante Stillstände zu vermeiden, Wartungskosten zu senken und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern. Durch den Einsatz von IO-Link-Sensoren ist es möglich, wesentlich mehr als nur Schaltsignale zu erfassen. Die Sensoren liefern kontinuierlich Prozessdaten und Diagnoseinformationen. Diese Daten bilden die Basis für eine zustandsorientierte Instandhaltung: Wartungen werden nicht mehr nach festgelegten Intervallen durchgeführt, sondern genau dann, wenn der Zustand es erfordert.
Ein Beispiel: Im sensiblen Dosenverschließprozess überwachen IO-Link-Schwingungssensoren selbst kleinste Vibrationen. Minimale Vibrationsabweichungen können festgestellt und eine vollständig und dauerhaft verschlossene Dose gewährleistet werden. Auch in der Flaschenwaschanlage erfassen IO-Link-Ventilsensoren den Verschleiß von Klappendichtungen, sodass diese rechtzeitig ausgetauscht werden können. Dadurch werden Produktionsunterbrechungen und Materialverluste nahezu ausgeschlossen.
Ein weiterer Vorteil liegt im sogenannten Y-Weg der Datenkommunikation: Die erfassten Sensordaten fließen gleichzeitig in die Steuerung (SPS) und in die IT-Ebene. Dadurch entsteht ein digitaler Zwilling der gesamten Abfülllinie, der kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisiert wird. Diese Daten ermöglichen, proaktiv die richtigen Instandhaltungsmaßnahmen zum optimalen Zeitpunkt durchzuführen, um die Produktqualität zu sichern und ungeplante Stillstände zu vermeiden.
Ein zusätzlich wichtiger Aspekt der Digitalisierung ist die Nachhaltigkeit. Durch die präzise Überwachung und Steuerung der Produktionsprozesse können Ressourcen wie Wasser und Energie effizienter genutzt und Einsparpotenziale schnell erkannt werden. Das Ergebnis: weniger Ressourcenverbrauch, geringere Kosten und eine umweltfreundlichere Produktion.
Auch das Thema Cybersecurity spielt eine zentrale Rolle. Da die Produktion immer stärker vernetzt ist, wurde gemeinsam mit ifm ein sicheres Konzept entwickelt, das alle Cybersecurity-Richtlinien erfüllt und die Systeme zuverlässig vor unbefugtem Zugriff schützt.
Die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Coca-Cola und ifm zeigt, wie wichtig starke Partnerschaften für Fortschritt und Effizienz in der Produktion sind. Durch den Einsatz modernster Technologien optimiert Coca-Cola seine Produktionsprozesse und steigert sowohl Produktqualität als auch Nachhaltigkeit. Mit einem klaren Fokus auf Innovation und kontinuierliche Verbesserung ist das Unternehmen bestens für die Zukunft aufgestellt.
Erfahren Sie mehr über die digitale Abfüllung bei Coca-Cola im vollständigen Applikationsbericht.