Modul für Transmitter macht bis zu sechs Sensoren gleichzeitig möglich

Anbindung ans PLS über Profinet

Mit dem neuen Modul für den Transmitter Protos II lassen sich bis zu sechs Sensoren gleichzeitig anbinden

In zahlreichen prozesstechnischen Anwendungen müssen viele Parameter gleichzeitig erfasst werden, um den Prozess zu kontrollieren und zu steuern. Dies gelingt platzsparend und kosteneffizient durch eine Lösung von Knick: Mit dem neuen Modul MSU 4400-180 für den Transmitter Protos II 4400(X) können Anwender jetzt bis zu drei Memosens-Sensoren gleichzeitig anbinden. Und da der Transmitter Platz für zwei dieser Module hat, sind insgesamt bis zu sechs Sensoren möglich. Damit kann beispielsweise eine bestehende Messstelle erweitert werden, ohne dass ein zusätzlicher Transmitter benötigt würde. Es lassen sich Memosens-Sensoren für die Messgrößen pH-Wert, Redoxpotential, Leitfähigkeit oder Sauerstoffkonzentration anschließen. Die Sensoren lassen sich direkt am Transmitter parametrieren, alternativ können die Einstellungen auch mit dem PC-Parametriertool Progalog 4000 erfolgen.

Das hochauflösende Grafikdisplay des Protos II bietet auf einen Blick die wichtigsten Informationen über Sensorzustand und Wartungsbedarf aller angeschlossenen Memosens-Sensoren. Mit dem Sensornetzdiagramm kann der Bediener alle relevanten Sensordaten, wie Nullpunkt, Steilheit, Impedanzen, Betriebszeit, Verschleiß, Kalibrierintervall usw. überwachen. Die Meldungen für u.a. Wartung oder Ausfall eines Sensors werden gemäß NE107 ausgegeben. Während der Messung kann das Display die letzten 100 Messwerte anzeigen. Das im Transmitter integrierte Logbuch zeichnet zusätzlich mindestens 20.000 Einträge mit Zeitstempel, Status und Meldungen auf. Die Gerätekonfiguration und die Zustandsdaten der Sensoren können über die Parametriersoftware ausgelesen und so einfach dokumentiert werden.

Sämtliche Mess- und Diagnosedaten lassen sich über Profinet an ein übergeordnetes PLS (Prozessleitsystem) übertragen. Verwendet wird hierzu das Kommunikationsmodul PN 4400-095, das in den dritten Steckplatz des Transmitters gesteckt wird. Alternativ sind auch Kommunikationsmodule für Profibus PA und Foundation Fieldbus erhältlich. Eine Anbindung an die Steuerungstechnik ist außerdem über analoge Ein- und Ausgänge (0/4 … 20 mA) sowie vier potentialfreie Schaltkontakte möglich. Mit der hohen Modularität und der Möglichkeit bis zu sechs Memosens-Sensoren an einem Gerät zu betreiben ist der Protos II einer der leistungsfähigsten Transmitter auf dem Markt und das einzige 4-Leitergerät für den Ex-Bereich. Damit lässt sich der Transmitter in den verschiedensten Branchen einsetzen, hierzu zählen Energie, Abwasser, Chemie, Pharma und Biotechnologie sowie Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
 

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