Flexibel und platzsparend: Blocklösungen für den sensitiven Bereich

Hygienische Abfüllung sensitiver Getränke

Der rotative Füller von KHS

Der Joghurt wird nicht mehr gelöffelt, sondern getrunken. Gefrühstückt wird nicht mehr nur am Küchentisch, sondern auch unterwegs. Möglichst gesund und nachhaltig soll es sein. Auch deshalb wächst die Nachfrage nach Smoothies, Milch- und Molkereiprodukten stetig. Für die Abfüllung dieser sensitiven Produkte bietet KHS seinen linearen aseptischen Füller nun auch als platzsparende Blocklösung an. Zudem erweitert der Dortmunder Systemanbieter sein Angebot um ein neues Baukastensystem für die Abfüllung von sensitiven Produkten mit Rundläufermaschinen. Die Anlagen lassen sich an die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden anpassen und überzeugen mit hoher Flexibilität und mikrobiologischer Sicherheit.

Der Trend geht zur gesunden und nachhaltigen Ernährung – und zum Frühstück unterwegs. Gentechnikfreie Milch und funktionale Molkereiprodukte in bruchsicheren Kunststoffflaschen werden immer beliebter. Zur hygienischen Abfüllung dieser Produkte bietet KHS mit dem Innosept Asbofill ABF ein praxiserprobtes lineares Füllsystem an. Neuentwicklungen machen die Anlagen nun noch leistungsfähiger. Die Maschine eignet sich für die Abfüllung von bis zu 12.000 Flaschen pro Stunde beziehungsweise für bis zu 24.000 Flaschen pro Stunde in der Twin-Ausführung und für ein Behältervolumen von 250 Milliliter bis zu 3 Liter.

„Die große Stärke des Füllers ist seine Flexibilität“, sagt Thomas Niehr, Leiter Aseptische Fülltechnik bei KHS. „Die Maschine setzt sich aus unterschiedlichen Modulen zusammen und lässt sich so bestmöglich an die Bedürfnisse der Kunden anpassen.“ Das Baukastensystem erlaubt ein späteres Nachrüsten oder einen Austausch von Komponenten. Das ist praktisch, wenn sich Marktanforderungen ändern. Ein neues Übergabemodul ermöglicht zudem die Verblockung mit einer Standard-Streckblasmaschine von KHS. Durch das Neckhandling, das zugleich maximale Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der Flaschenform erlaubt, kann die hygienische beziehungsweise aseptische Zone auf ein absolutes Minimum beschränkt werden.

Ein weiterer Vorteil der linearen Anlage: Sie unterstützt die Abfüller bei häufigen Formatwechseln und kleineren Produktchargen besonders effizient. Außerdem bietet sie eine zuverlässige Sterilisation von Flaschen und Verschlüssen. „Wahlweise ist der Füller mit Schraubverschließer, Foliensiegelung, Stickstoffapplikation oder dem neuen Stückchendosierer kombinierbar“, so Niehr. Der KHS-Dosierer bietet flexible Möglichkeiten bei der Produktgestaltung durch die Zugabe von Stückchen, etwa ganzen Kirschen, Erdbeeren, Gemüse oder Cerealien, mit einer Größe von bis zu zehn Millimeter Kantenlänge.

Neben der Weiterentwicklung des linearen Füllers bietet KHS für die Abfüllung im Hochleistungsbereich ein neues Baukastensystem seiner Rundläufermaschinen an. Mit dem neuen Konzept können zwischen 24.000 und 36.000 und zukünftig sogar bis zu 54.000 Flaschen pro Stunde abgefüllt werden – je nach gewünschter Produktionskapazität des Abfüllers. Mit Blick auf die Flaschengröße bietet das System bei Behältervolumen von 250 Milliliter bis 1,5 Liter ausreichend Gestaltungsspielraum. Mit dem neuen KHS-Konzept lassen sich die Maschinen in Form von standardisierten Modulen für drei Hygieneklassen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) anpassen. So erfüllen die Ultra-Clean-KHS-Füllmaschinen (UCF) die VDMA-Klasse III, Extended-Shelf-Life-Füllmaschinen (ESL) die Klasse IV und die aseptischen Füllmaschinen die Anforderungen der VDMA-Klasse V. „Je nachdem, zu welcher Hygieneklasse die Produkte eines Getränkeherstellers gehören, lässt sich der KHS-Füller künftig konfigurieren und genau auf den individuellen Bedarf des Kunden zuschneiden“, sagt Niehr.
 

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