Drinktec: Prozesstechnik für die Getränkeindustrie

Im Fokus: Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit

Prozesstechnik für die Getränkeherstellung auf der Drinktec

Prozesstechnik in der Getränkeherstellung ist das intelligente Zusammenspiel von einzelnen Komponenten und Systemen und bedient die unterschiedlichsten Anforderungen. Moderne Prozesstechnik ist entscheidend: Einerseits um die Bedürfnisse der Konsumenten nach Qualität, Genuss, Vielfalt und gesundheitlichen Nutzen zu erfüllen, andererseits um den Herstellern innovative Verfahren anzubieten, die es ihnen ermöglichen, ressourcenschonend, wirtschaftlich und flexibel zu arbeiten. Auf der Drinktec 2017, Weltleitmesse für die Getränke und Liquid-Food-Industrie, die vom 11.–15. September 2017 in der Messe München stattfindet, werden die Aussteller aktuelle Produktlösungen präsentieren, die diesen Spagat überbrücken.

Glänzende Rohre, Systeme und Apparate aus Edelstahl – dahinter verbirgt sich das Herzstück der Getränkeherstellung, die Prozesstechnik. Sie bildet die Basis für die Herstellung und Ausmischung der verschiedensten Getränkearten, sowohl für die etablierten Getränketypen als auch für viele Neuheiten. Denn gerade Produktinnovationen spielen eine herausragende Rolle in der Getränkeindustrie. Deshalb muss Prozesstechnik flexibel sein. Zahlreiche Geschmacksvarianten und neue Kombinationen erfordern flexible Technologien, die für verschiedene Optionen ausgelegt werden können: Neue Zutaten und Rezepturen verlangen einen angepassten Verarbeitungsprozess mit beispielsweise anderen Verarbeitungstemperaturen oder zusätzlichen Förder- und Dosierverfahren. In München werden traditionell Innovationen und Weltpremieren präsentiert, hier wird Zukunft gemacht, auch in Sachen produktschonende Herstellung und flexibler Prozessführung.

„Ein effizienter Einsatz von Ressourcen ist in der Getränkeproduktion ein Muss. Ob Wasser, Energie oder andere im Produktionsprozess benötigte Medien, die Wahl der Prozesstechnik entscheidet über den Ressourcenverbrauch und jede einzelne eingesetzte Komponente kann hierzu einen Beitrag leisten“, meint Richard Clemens, Geschäftsführer des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA),.

Die Aussteller von Prozesstechnik für alkoholfreie Getränke, Saft und Wässer stellen auf der Messe Komplettanlagen ebenso vor wie Einzelaggregate beispielsweise zur Zuckerannahme und -behandlung, Entgasungseinrichtungen, Karbonisieranlagen und Premixer sowie Behälter, Tanks, Kühl-, Erhitzungs- und Heißhalteanlagen. Weitere Schwerpunkte sind Komponenten für Prozesstechnik wie Einrichtungen zur Messwerterfassung, Pumpen, Armaturen, Rohrleitungs- und Molchsysteme. Für eine mikrobiologisch sichere Produktion braucht es variable Reinigungskonzepte, die zum Beispiel mit der Vorstellung verschiedenster CIP-Anlagen umsetzbar werden. Auch die richtige Wahl der Wasseraufbereitung gehört dazu. Soll es Umkehrosmose, Ultrafiltration oder eine Medienfiltration sein? Fragen, die sich in den Gesprächen mit den Ausstellern klären können. Durch die Kooperation mit der Weintechnikmesse SIMEI wird der Bereich der Prozesstechnik für Wein und Sekt ab 2017 ebenfalls komplettiert.

„Und natürlich steht die Wirtschaftlichkeit im Zentrum, wenn es bei der Komposition neuer Produkte um schnelle Umstellung der Produktionsprozesse geht“, betont Richard Clemens. „Eine automatische Rezepturverwaltung mit durchgängigem Informationsfluss sowie eine Anbindung an die Prozesssteuerung kann hier für hoch automatisierte Prozesse und eine leistungsfähige Produktionssteuerung sorgen – egal, welche Zutaten für welches Produkt eingesetzt werden.“

„Die Drinktec ist für die 350 Fruchtsafthersteller Deutschlands ein absolutes Muss. Technische Innovationen für die Weiterverarbeitung und Abfüllung von Fruchtsäften werden dort erstmalig vorgestellt. Ich denke an wichtige Verfahren wie High Pressure Pasteurisation oder die individualisierte Einzelflaschen-Bedruckung.“, ist der Geschäftsführer des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V., Klaus Heitlinger, überzeugt. Prozesstechnik sollte mit den eigenen Ideen Schritt halten können. Die Getränkemesse zeigt, wie das funktionieren kann.

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