Neue Mineralwasser-Abfülllinie für die Butsifal Group in Usbekistan

Grundstein für eine aussichtsreiche Geschäftsbeziehung

Produktionsräume der Butsifal Group im usbekischen Gazalkent

Nach dem Zerfall der Sowjetunion blieben in Usbekistan auch zuvor schon dringend nötige Investitionen in die Infrastruktur der Trinkwasserversorgung aus. Zapfte man früher sein Wasser noch aus öffentlichen Brunnen, kann Leitungswasser heute nicht mehr guten Gewissens und ohne Filterung getrunken werden. Inzwischen hat in Regierungskreisen zwar ein Umdenken eingesetzt, das die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung wieder in den Fokus rückt. Die Verbraucher in der zentralasiatischen Republik haben ihr Verhalten jedoch längst der bisherigen Situation angepasst und greifen zunehmend zum Wasser aus der Flasche. Seit 2010 hat sich der Absatz von Wasserflaschen nahezu verdoppelt, und bis 2020 soll er auf über vier Millionen Hektoliter steigen. Dank der Vielzahl an Mineralquellen in Usbekistan sind es vor allem lokale Abfüller, die vom rasanten Marktwachstum profitieren.

Parallel zur Inbetriebnahme der KHS-Linie beschloss man bei der Butsifal Group, das Produktportfolio zu erweitern und sich auch dem Niedrigpreissegment zuzuwenden. Dabei wurde das Unternehmen von den PET-Experten des Bottles & Shapes-Programms von KHS in Hamburg unterstützt. Sie halfen, sowohl die bisherigen eckigen PET-Flaschen zu optimieren als auch das neue Flaschendesign zu entwickeln. Hier standen die Griffigkeit als auch das Thema Lightweighting im Vordergrund. „Die hohe fachliche Kompetenz der Bottles & Shapes-Experten hat es uns ermöglicht, das erwünschte Design bei einer hohen Flaschenqualität zeitnah zu erlangen“, betont Khalilov. Und das, obwohl es sich mit gerade einmal 12,1 Gramm bei der 0,5-Liter-, 21 Gramm bei der 1-Liter- und 25 Gramm bei der 1,5-Liter-Flasche um echte Leichtgewichte handelt.

Butsifal Group strebt weiteres Wachstum an

Insgesamt ist Khalilov mit der Zusammenarbeit und ihrem Ergebnis überaus zufrieden: „Die neue Anlagentechnik ermöglicht uns eine hochqualitative Produktion in einem breiten Sortiment.“ Und das zeigt Wirkung: Inzwischen kann die Butsifal Group in Usbekistan einen Marktanteil von rund zehn Prozent beanspruchen. Zugleich wird seit der Erweiterung der Produktionskapazitäten durch Exportverträge mit Handelspartnern aus Anrainerstaaten auch die internationale Expansion vorangetrieben. Da überrascht es nicht, dass eine weitere Ausdehnung der Produktion bereits beschlossene Sache ist – mit KHS als Ansprechpartner Nummer eins. „Unser erstes gemeinsames Projekt ist das Fundament für eine langfristige und strategische Zusammenarbeit. Wir sehen eine weitreichende und vielversprechende Partnerschaft in der Zukunft“, betont Khalilov.

Die Wertschätzung für den deutschen Partner ist auch für Endverbraucher gut sichtbar, indem Butsifal auf einigen seiner Flaschenetiketten stolz das KHS-Logo präsentiert. Das dürfte einen Kunden des aufstrebenden Getränkeherstellers besonders freuen – die Deutsche Botschaft in Taschkent, die schon seit vielen Jahren zu den treuesten Abnehmern von Sayhun gehört.