Aseptik-Molchsystem spart Fertigteig und Zeit

Uresh-Aseptik-Molchsystem

Das Uresh-Aseptik-Molchsystem sorgt bei der Marke Leisi der Nestlé Suisse S.A. zukünftig für saubere Rohre. Eine Menge Teig landet nun jährlich auf dem Teller statt im Abfall.

Die prozessbedingten Verluste von Lebensmitteln sind ein großes Thema und bewegen Verbraucher und Hersteller gleichermaßen. Während andere noch diskutieren, handelt Nestlé bereits und setzt mit dem aseptischen Molch der Uresh AG auf ein innovatives Reinigungssystem, das wertvolle Rohstoffe spart und sich auch in finanzieller Hinsicht auszahlt.

In seiner Produktionsanlage in Wangen bei Olten stellt Nestlé hochwertigen Fertigteig aus wertvollen natürlichen Zutaten für verschiedene Produkte her. Die Teigmasse wird in einem Herstellungsbehälter angerührt. Anschließend wir die Fertigmasse über eine Produktleitung zu einem Pufferbehälter befördert und von dort in Packungen abgefüllt. Bisher musste die Transferleitung vor jedem Produktwechsel  aufwendig ausgewaschen werden. Die Teigreste in der Rohrleitung gingen bei jedem Produktwechsel verloren. Es entstanden so große Teigverluste pro Jahr.

Molch stoppt Produktverluste
Mit dem Aseptik-Molchsystem konnte die Anlage optimiert werden: Produktverluste gehören der Vergangenheit an. Heute landen deshalb bei einem Produktwechsel keine Produktreste in den Abfall. Produktwechsel sind dadurch häufiger möglich, die Anlage kann flexibler genutzt werden. Wurden früher lediglich fünf Produktwechsel pro Tag vorgenommen, so sind es heute sechs Wechsel. Die Molchtechnik amortisiert sich damit in weniger als einem Jahr.

Hohe Flexibilität dank schnellem Produktwechsel
Nach jedem Produktwechsel wird nun ein aseptischer Molch mit einem Durchmesser von 100 Millimetern automatisch in die Produktleitung gestoßen und schiebt die Teigreste aus der Transferleitung in den Pufferbehälter. Die Teigreste können so verwendet werden und landen nicht im Abfall. Zudem spart das Molchsystem große Mengen an Wasser und Reinigungsmitteln.

Das Molchsystem konnte problemlos in kurzer Zeit in das bestehende CIP-Reinigungssystem integriert werden. Die Molchsende- und Molchfangstation wird dabei vollumfänglich CIP-gereinigt. Die Hygiene-Vorschriften der Nahrungsmittelindustrie werden selbstverständlich eingehalten.

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