Kundenservice sichert intralogistische Prozesse

Steuerungstechnische Umbauten auch für Fremdfabrikate

Servicemitarbeiter

Störungen und Maschinenstillstände führen gerade in der Intralogistik häufig zu langen Ausfallzeiten. Produktion und Lieferung können vollständig zum Erliegen kommen. Durch hochwertige Anlagen werden bereits im Vorfeld solche kostenintensiven Folgen vermindert. Doch auch diese brauchen Wartung und Service. Die Beumer Group hat mit ihrem Customer Support weltweit Fachleute an Bord, die sich bei den Anwendern genau darum kümmern und für eine hohe Anlagenverfügbarkeit sorgen.

Auch in der Getränke- sowie Nahrungsmittelindustrie müssen Gebinde wie Säcke, Kartons, Kisten oder Trays sicher und wirtschaftlich gestapelt und verpackt werden. Mit dem robotpac, einem platzsparenden Knickarmroboter, werdenvollautomatisch, effizient und zuverlässig auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben gelöst. Für jedes Packgut hat das Unternehmen ein passendes Greifsystem entwickelt, das flexibel ausgewechselt werden kann. Mit der Baureihe paletpac wird ein Hochleistungs-Lagenpalettierer für Säcke angeboten. Die geometrische Genauigkeit und die Stabilität der palettierten Stapel schafft eine problemlose Lagerung und eine sichere Integration in die nachgelagerte Stretchfolienverpackungsanlage Beumer stretch hood. Die Stretchfolie fixiert und sichert die Ware zuverlässig auf der Palette, schützt sie gleichzeitig optimal vor Umwelteinflüssen und bietet eine hohe Displaywirkung.

Schonende Palettierung trotz höherer Durchsatzrate
Die Anforderungen steigen jedoch stetig. Häufig werden höhere Durchsatzraten verlangt. „In Branchen wie der Lebensmittelverarbeitung müssen auch mit Schüttgut gefüllte Säcke noch schonender palettiert werden können“, kennt Kornelius Thimm die Situation. Seit Sommer 2012 leitet er den Geschäftsbereich Customer Support bei Beumer in Beckum. „Ist dies der Fall, statten wir die Anwender zum Beispiel mit unserer neuen Doppelbanddrehvorrichtung aus. Diese stellt eine Alternative zur vorhandenen Klammerdrehvorrichtung dar.“

Umfassende Kundenbetreuung
Im Rahmen des Customer Supports können die Anwender, die Anlagen und Systeme des Beckumer Spezialisten im Einsatz haben, verschiedene Service-Vereinbarungen abschließen. „Grundsätzlich stimmen wir diese immer individuell mit unseren Kunden auf die speziellen Anforderungen wie Serviceintervalle und Redaktionszeiten ab“, erläutert Thimm. Die Vereinbarungen reichen von der reinen Wartung und Inspektion bis zum dauerhaften Einsatz von Servicepersonal vor Ort. „Unser Ziel ist immer, intralogistische Prozesse noch reibungsloser zu gestalten, um damit einen wertschöpfenden Materialfluss sicherzustellen. Wir wollen nicht nur Fehler beheben, sondern die Unternehmen dabei unterstützen, künftigen Leistungs- und Technologieanforderungen gerecht zu werden.“

Verantwortung für Instandhaltung
Für die Unternehmensgruppe ist Customer Support mehr als nur Service. Es gibt einen eigenen Vertrieb, um eigenständig Projekte umzusetzen. Das Ziel sei immer, Anwender so zu unterstützen, dass sie noch bessere Ergebnisse erzielen. Immer mehr Unternehmen wollen die Verantwortung für Instandhaltung abgeben. Beumer übernimmt diese für Betriebszeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit der Anlagen und bringt seine Mitarbeiter regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik. Der Anwender kann sich somit ganz auf sein Hauptgeschäft konzentrieren.

Entscheiden sich Kunden dafür, eigenes Personal für die Instandhaltung einzusetzen, schulen die Spezialisten des Customer Supports die Maschinenbediener und führen neue Mitarbeiter an die Systeme heran. Damit ist sichergestellt, dass die Anlagen mit einer maximalen Betriebszeit laufen. Schulungsbedarf ergibt sich bei der Inbetriebnahme, aber auch nach mehreren Monaten, wenn die Anlage bereits in Betrieb ist. Tritt trotzdem ein Anlagenstillstand ein, der nicht eigenständig behoben werden kann, sind die weltweit positionierten Techniker in kürzester Zeit vor Ort und verhindern längere Ausfallzeiten. Die Hotline ist rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr erreichbar und bietet auch kompetente telefonische Unterstützung an.

Die gleiche Sprache sprechen
An die Mitarbeiter des Customer Supports stellt Beumer dabei hohe Anforderungen. Sind die Anlagen in anderen Ländern im Einsatz, wird bei den lokalen Ansprechpartnern sehr viel Wert daraufgelegt, dass sie dem gleichen Kulturkreis angehören und die gleiche Sprache sprechen wie der Anwender. „Deswegen können wir auch nicht einfach Kollegen aus Beckum nach Afrika oder Südostasien senden“, sagt Thimm. Für eine optimale Betreuung ist es entscheidend, den Anwender zu verstehen. Wie ist er aufgestellt? Welche Ziele verfolgt er und wohin möchte er sich entwickeln? Das verlangt auch jede Menge Fingerspitzengefühl. Die Unternehmen merken: Beumer schaut nicht nur für zwei Tage vorbei, um die Instandhaltung durchzuführen. Das Ziel ist eine langfristige Unterstützung.

Technische Verbesserungen auch von Fremdfabrikaten
„Weil alle Anlagen, die beim Anwender im Einsatz sind, aufeinander abgestimmt sein müssen, beziehen wir uns aber nicht nur auf die Weiterentwicklung der eigenen Produkte. Wir richten uns auch an die technische Verbesserung von Fremdfabrikaten“, ergänzt Thimm. Deshalb bieten die Techniker auch mechanische und steuerungstechnische Umbauten von Fremdprodukten an. „Wir kennen natürlich unsere Wettbewerber und deren Unterschiede“, schließt er.

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