Food & Drink Technology Africa 2019 kurz vor dem Start

Top-Thema Nachhaltigkeit

Der Countdown läuft: in Kürze startet die Food & Drink Technology Africa 2019

Die diesjährige Food & Drink Technology Africa findet vom 9. bis 11. Juli im Gallagher Convention Centre in Johannesburg statt. Sie zeigt Lösungen, die für die Besonderheiten des südlichen afrikanischen Marktes maßgeschneidert sind: Von Angeboten zur Ressourcenschonung, bis hin zu Rohstoffen oder innovativen Entwicklungen bei Verarbeitung, Abfüllung und Verpackung: Über 50 Aussteller zeigen ihre Produkte, darunter Bosch Packaging, Gea Africa, Fermentis, KHS Manufacturing und Pentair.

Auch Unternehmen aus China, Deutschland und Indien sind mit Gemeinschaftsständen vertreten. „Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das Interesse an der Food & Drink Technology Africa zufriedenstellend“, sagt Petra Westphal, Projektgruppenleiterin bei der Messe München. Sie zeigt sich erfreut über „die Zahl und die Qualität der Aussteller“.

Top-Thema Nachhaltigkeit und positive Aussichten für die Lebensmittelindustrie

Umweltfreundlichkeit und die Reduzierung von Einwegverpackungen sind bei Verbrauchern auf der ganzen Welt zu Top-Themen geworden. Gleichzeitig sehen sich Hersteller vor der Herausforderung, innovative Produkte und mehr Vielfalt auf den Markt zu bringen - und dies möglichst effizient und kostengünstig. Suzette Scheepers, Geschäftsführerin der Messe München in Südafrika ist sicher: „Die Food & Drink Technology Africa schafft eine Plattform für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie im südlichen Afrika, um Netzwerke aufzubauen und Wissen auszutauschen, um Herausforderungen zu bewältigen und Chancen zu nutzen.“

Einen deutlichen Aufwärtstrend erfährt die südafrikanische Lebensmittelindustrie. Das spiegelt sich auch auf der Messe wider: erstmals gibt es einen "Food Pavillon", auf dem sich 17 Aussteller aus der Lebensmittelherstellung präsentieren. Laut VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen wurden im Jahr 2018 rund 7,5 Millionen Tonnen verpackte Nahrungsmittel in Südafrika abgesetzt. Die Nachfrage soll bis 2022 um weitere acht Prozent steigen. Ähnliches Wachstum sei in den nächsten fünf Jahren auch für andere Länder im Süden Afrikas, wie Angola, Botswana, Mozambique, Madagaskar, Namibia, Zambia und Zimbabwe zu erwarten.

Zu den größten Segmenten bei verpackten Nahrungsmitteln zählen Molkereiprodukte, Backwaren sowie Reis, Pasta und Teigwaren. Entsprechend der Nachfrage steigt auch der Bedarf nach modernen Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnologien. „Mit der zunehmenden Expansion dieses Marktes ist die Food & Drink Technology Africa die ideale Gelegenheit für Stakeholder, Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und zu pflegen, um die neuen Marktchancen in diesem Sektor zu nutzen,“ so Scheepers.

Co-Location mit Analytica Lab Africa und Ifat Africa

Die Food & Drink Technology Africa findet in diesem Jahr in Co-Location mit den Messen Analytica Lab Africa und Ifat Africa statt. Zusammen belegen die Veranstaltungen vier Hallen. Der Vorteil: Gemeinsam gewährleisten die kollokierten Messen einen bestmöglichen Wissenstransfer zu Trends und Innovationen aus der Umwelt-, Getränke- und Lebensmittelindustrie sowie der Analytik. So wurde auch das Rahmenprogramm in enger Zusammenarbeit gestaltet, so dass sich Besucher umfassend und themenübergreifend zu Trends und Innovationen informieren können.

Ein Auszug: Den Start des Programms macht die Panel Discussion zur Eröffnung der Co-Location. Teilnehmer der Diskussion zum Thema „The Contribution of the Food & Drink Industry in Southern Africa to the Sustainable Development Goals (SGDs)” sind unter anderem Experten von Gea Africa, Pentair, und Plastics SA. Das Institute of Brewing & Distilling (IBD) richtet erstmalig auf der Food & Drink Technology Africa eine "Africa Masterclass" aus. Auf dem Programm: Vorträge von und Austausch mit Experten rund um Themen wie die Verwendung von Trockenhefe, nachhaltiges Wassermanagement oder die Wahrnehmung von Craft Beer in Afrika. Präsentiert von der Craft Brewers Association of South Africa (CBASA) gibt es zudem eine "Sensory Experience". Im Rahmen dieser Veranstaltung erleben Besucher einige südafrikanische Craft Beer Variationen und erfahren von den Brauern welche Trends die Craft Beer Szene derzeit beschäftigt. Besucher der Food & Drink Technology Africa lernen außerdem in Vorträgen im Analytica Forum alles rund um das Thema Lebensmittelsicherheit kennen. Im Ifat Forum werden aktuelle Trends für nachhaltige Verpackungen für Getränke und Lebensmittel vorgestellt.