Neues "smartes" Industry Solution Center von Phoenix Contact Electronics eingeweiht

Vorzeigeobjekt in Bad Pyrmont

Phoenix Contact Industry Solution Center in Bad Pyrmont

Es ist das drittgrößte Bauprojekt in der mehr als 90-jährigen Geschichte des Unternehmens: Nach 18 Monaten Bauzeit wurde das neue Gebäude von Phoenix Contact in Bad Pyrmont in den letzten Monaten bezogen und wurde jetzt am 5. Mai im Beisein von Ministerpräsident Stephan Weil eingeweiht. Neben den dringend benötigten Büro- und Laborräumen ist das jüngste Bauwerk am Standort Dringenauer Straße zugleich ein wichtiges Demonstrationsobjekt: Durch den Einsatz von Automatisierung und sogenannter intelligenter (smarter) Technik kann Phoenix Contact interessierten Kunden und anderen Besuchern demonstrieren, welchen Nutzen ein Gebäudemanagementsystem mit sich bringt.

Das viergeschossige Bauwerk umfasst 18.000 Quadratmeter. Ein innenliegendes Atrium erstreckt sich über alle Etagen. Das verglaste Dach sowie vollverglaste Räume, Balustraden und eine freiliegende Treppe bieten viel Transparenz und Helligkeit und erlauben den Blick über alle Etagen. Im Erdgeschoss zeigt ein großer Ausstellungsbereich Produkte und Lösungen von Phoenix Contact in verschiedenen Branchen. Umliegende Konferenzräume, eine Lounge sowie eine große Freifläche dienen als Veranstaltungsbereich für unterschiedliche Formate. In den drei Obergeschossen sind Büros, Labore, Besprechungsräume und Kaffeeküchen untergebracht. Eine sogenannte Plaza in der ersten Etage mit Sitzmöblierung und einer Servicetheke für heiße und kalte Getränke ist ein zentraler Begegnungsort.

Die Gebäudeautomation wurde mit Hard- und Software der Phoenix Contact-Gruppe umgesetzt. Sie dient dem Arbeitskomfort sowie der Energieeffizienz gleichermaßen. Neben der Möglichkeit, Temperatur und Licht jedes Arbeitsplatzes individuell anzuzeigen, wird über Bewegungsmelder und Lichtsensoren die Beleuchtung automatisch ein- und ausgeschaltet. Auch die Klimatisierung und Verschattung des Gebäudes läuft automatisch, Störungen werden telefonisch angezeigt. Die Belegung von Besprechungsräumen und kleineren Sitzecken kann jeder Mitarbeiter über das Intranet, durch farbliche Kennzeichnung sehen. In punkto Effizienz dient die maximale Erfassung aller Gebäudedaten dazu, dass Verbräuche jederzeit zu sehen sind und ausgewertet werden können. Bereits jetzt sind nahezu täglich unterschiedliche Besuchergruppen vor Ort, um dieses Anwendungsbeispiel im eigenen Haus kennenzulernen.
 

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